Erich Schumann

Abteilungsleiter im REM

Lebenslauf

5. Januar 1898 Geburt in Potsdam
1915 – 1918 Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg
1919 Abitur
1919 – 1922 Studium der Mathematik, Physik, Musikwissenschaft, Psychologie und Medizin in Berlin
1922 Promotion (Systematische Musikwissenschaft) in Berlin
Assistent in Berlin
1926 beamteter Physiker im Reichswehrministerium
1929 Habilitation in Berlin (Systematische Musikwissenschaft, Akustik)
1929 Leiter der wissenschaftlichen Zentralstelle für Heeres-Physik im Reichswehrministerium
1932 Ernennung zum Ministerialrat
1932 – 1944 Leiter der Forschungsabteilung des Heereswaffenamts
1933 Lehrstuhl für Physik und Systematische Musikwissenschaft und ab 1934 Direktor des II. Physikalischen Instituts der Universität Berlin
1933 Eintritt in die NSDAP
Juni 1934 – Dez. 1936 Leiter der Abteilung für wissenschaftliche Forschung und Technik im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (REM)
1. April 1938 – 1945 Chef der Abteilung Wissenschaft im Oberkommando der Wehrmacht, Ministerialdirigent
1939 Berufung in den Reichsforschungsrat
nach 1945 wissenschaftlicher Berater, Komponist
1951 (?) – 1963 Leiter des Helmholtz-Instituts für Tonpsychologie und medizinische Akustik
25. April 1985 Tod in Homberg

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 4901/25436; R 9361-II/913190; R 9361-VI/2831; R 73/14622, 14623.

BArch Freiburg, N 822.

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 90 A Nr. 176.

 

Literatur

Grüttner, Michael: Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik (= Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, Bd. 6), Heidelberg 2004, S. 157.

Klee, Ernst: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Frankfurt 2007, S. 570.

Luck, Werner: Erich Schumann und die Studentenkompanie des Heereswaffenamts – Ein Zeitzeugenbericht, in: Dresdener Beiträge zur Geschichte der Technikwissenschaften 27 (2001), S. 27-45.

Nagel, Anne C.: Hitlers Bildungsreformer. Das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung 1934–1945, Frankfurt 2012, S. 233.

 

Normdaten

GND: 117294446

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