Friedrich Middelhauve

Gruppenleiter im RMfdbO

Lebenslauf

1. Dezember 1912 Geburt in Gelsenkirchen
1919 – 1923 Volksschule in Gelsenkirchen
1923 – 1933 Oberrealschule in Gelsenkirchen (Abitur)
1. Okt. 1933 Eintritt in die SA
1933 – 1935 landwirtschaftlicher Eleve auf Gut Düren
1935 – 1937 Studium an der Hochschule für Lehrerbildung, Dortmund
1. Mai 1935 Eintritt in den NSDStB
1937 – Okt. 1938 Volksschullehrer in Seckenburg (Ostpreußen)
1. Mai 1937 Eintritt in die NSDAP
1938 – 1941 Studium der Auslandswissenschaft in Berlin
– Juli 1939 – Mitarbeiter im Amt Osten im Außenpolitischen Amt der NSDAP (APA)
Okt. 1939 – Aug. 1941 Wehrdienst als Leutnant beim Infanterie-Regiment 29
Aug. 1941 – Aug. 1944 Referent und Gruppenleiter in Abt. I-3 “Ukraine” im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete
19. Juni 1944 Eintritt in die Waffen-SS
Sept. 1944 – Mai 1945 Ausbildung und Dienst als Untersturmführer (Zugführer) der Waffen-SS
Mai 1945 – Mai 1947 Internierung im Lager Allendorf, Zuchthaus Kockenberg, Kaserne Butzbach und dem Internierungslager Darmstadt
19. April 1947 Einstufung in Kategorie III (Minderbelasteter) durch die Spruchkammer Darmstadt-Lager
ab Juli 1947 Bauhilfsarbeiter bei der August Zahn KG, Kassel
8. Januar 1948 Aufhebung des Spruchs durch den Minister für politische Befreiung in Hessen
22. März 1948 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch die Spruchkammer Fritzlar-Homberg
15. November 2003 Tod in Düsseldorf

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-I/2310; R 9361-IX KARTEI 28640598.

DRK-Suchdienst München, ZNK, Friedrich Middelhauve.

HHStA Wiesbaden, Abt. 520 Fritzlar-Homberg (A-Z), Middelhauve, Friedrich.

 

Auskünfte

Standesamt Gelsenkirchen, 12. Juli 2019.

 

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