Albert Holfelder

Amtsleiter im REM

Lebenslauf

21. Mai 1903 Geburt in Wien
Abitur in Baden bei Wien
Okt. 1921 – Juli 1924 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien
1921 – 1924 Freikorpssoldat im Freikorps Oberland und Bund Oberland
1924 Eintritt in den „Bund Artam“ (Artamanenbund)
1925 – 1927 Bibliothekar am Institut für Sozialökonomik in Wien
1926 Promotion in Wien
1926 – 1930 Tätigkeit am Institut für Grenz- und Auslandsdeutschtum an der Universität Marburg, stellv. Leiter des Instituts
1927 – 1929 Leiter des Internats der „Deutschen Burse“
1930 – Mai 1933 Assistent an der Technischen Hochschule Dresden
Mai 1933 – 1934 Assistent an der Universität Berlin
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
Okt. 1933 Abordnung in den Ministerialdienst im preußischen Kultusministerium
März 1934 Ernennung zum Professor an der Hochschule für Lehrerbildung Kiel
April 1934 Sachbearbeiter (Lehrerbildung) im Amt Wissenschaft des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (REM)
1934 oder 1935 Eintritt in die SS
März 1936 Ernennung zum Ministerialrat
April 1936 – Febr. 1938 Chef des Ministeramts und persönlicher Referent des Reichserziehungsministers Bernhard Rust
Febr. 1938 – 1945 Ministerialdirektor und Leiter des „Amts Erziehung“ im REM
1945 Internierungshaft im Internierungslager Darmstadt
ab Juli 1953 Cheflektor für Pädagogik im Georg Westermann Verlag in Braunschweig
3. Mai 1968 Tod in Mitteltal (Baiersbronn)

Quellen

LA BW, StAL EL 904/2 Nr. 28626.

 

Literatur

Grüttner, Michael: Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik (= Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, Bd. 6), Heidelberg 2004, S. 78.

Hesse, Alexander: Die Professoren und Dozenten der preußischen Pädagogischen Akademien (1926-1933) und Hochschulen für Lehrerbildung (1933-1941), Weinheim 1995, S. 373f.

Jasch, Hans-Christian: Das preußische Kultusministerium und die „Ausschaltung“ von „nichtarischen“ und politisch mißliebigen Professoren an der Berliner Universität in den Jahren 1933 bis 1934 aufgrund des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933, in: forum historiae iuris, 25.8.2005, Abs. 35 Anm. 82.

Klee, Ernst: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Frankfurt 2007, S. 263.

Nagel, Anne C.: Hitlers Bildungsreformer. Das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung 1934–1945, Frankfurt 2012, S. 118f.

 

Normdaten

GND: 1034899546

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