Erich Kemna

Kriegsverwaltungsabteilungschef im RMfdbO

Jahrbuch der Hafenbautechnischen Gesellschaft, Bd. 32, Berlin/Heidelberg/New York 1972, S. XIII.

Lebenslauf

6. Juli 1902 Geburt in Breslau
1908 – 1913 Besuch der Kleinburg- bzw. Mittelhausschule in Breslau
1913 – 1919 Besuch des König-Wilhelms-Gymnasiums in Breslau (Notabitur)
1919 – 1920 Mitglied des „Grenzschutz Ost“
1920 – 1925 Studium an der TH Hannover und Abschluss als Dipl.-Ing.
1925 – 1927 Konstrukteur bei der Landmaschinenfabrik Kemna, Breslau, und der Humboldt-Deutz-Motoren AG
1927 Promotion an der TH Hannover
ab 1927 (- 1963) Tätigkeit bei der Demag AG, Duisburg, zunächst als Ingenieur, anschließend als Oberingenieuer (1934);
Tätigkeit in verschiedenen Abteilungen des Kranbaus (bis 1936);
Leiter des Ingenieurbüros in Hamburg (1936 – 1938)
ab 1939 Direktor der Demag AG
Juni 1941 – Dez. 1941 Abteilungsleiter für die gewerbliche Wirtschaft in Lettland (Oberkriegsverwaltungsrat) bei der Wirtschaftsinspektion Nord
1. Juli 1941 Eintritt in die NSDAP (beantragt Ende März 1941)
Jan. 1942 – Juni 1943 Abteilungs- und Referatsleiter (in) der Abteilung III Wi 4 „Sondergruppe Gewerbliche Wirtschaft“ des RMfdbO bzw. im WiStOst im Rang eines Kriegsverwaltungsabteilungschefs
1942 – Okt. 1943 Mitglied des Verwaltungsrats der Beschaffungsgesellschaft Ost
Juni 1943 – 1945 kommissarischer Leiter der Reichsstelle für technische Erzeugnisse
Juli 1943 – Okt. 1943 stellv. Leiter des Hauptauschusses „Allgemeines- und Wehrmachtsgerät“
6. Juni 1947 Einstufung in Kategorie V (Entlasteter) im Rahmen der Entnazifizierung in Wetter-Ruhr
1951 – 1963 Vorstandsmitglied bei der Demag AG
1961 (gescheiterte) Kandidatur als Bundestagsabgeordneter (CDU)
ab 1963 Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit
Vorstandsmitglied bei der Hafenbautechnischen Gesellschaft
1968 Verleihung des Verdienstkreuzes I. Klasse
22. Oktober 1968 Tod in Köln

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 3001/35296; R 9361-IX KARTEI/19760925.

LA NRW Abt. Rheinland, NW 1098 Nr. 656.

„Adel verzichtet“, in: Der Spiegel, Nr. 30/1961, S. 12-15.

Industrie-Anzeiger, Bd. 90 (1968), S. 140.

Jahrbuch der Hafenbautechnischen Gesellschaft, Bd. 32, Berlin/Heidelberg/New York 1972, S. XIII.

 

Normdaten

GND: 139995374

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