Karl Ottmann

Ministerialrat im RMfdbO

BArch Koblenz, PERS 101/40440

Lebenslauf

13. Januar 1892 Geburt in Neuderben (Elbe-Parey)
1898 – 1901 Vorschule des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums, Hannover
1901 – 1911 Kaiser-Wilhelm-Gymnasium, Hannover (Abitur)
1911 – 1914 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften
Aug. 1914 – Jan. 1919 Kriegsdienst und Teilnahme am Ersten Weltkrieg (Leutnant d. Res.)
Feb. 1919 – Mai 1921 Gerichtsreferendar an Gerichten und bei Anwälten in Berlin
27. März 1920 Promotion zum Dr. iur. in Göttingen
24. November 1921 Große Staatsprüfung und Ernennung zum Gerichtsassessor
ab Juli 1922 Rechtsanwalt bei dem Landgericht in Duisburg
Feb. 1923 – 1940 Übernahme in den Dienst der Deutschen Reichsbahn; zunächst als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter im Reichsverkehrsministerium (1923 – 1924);
Hilfsdezernent bei der Reichsbahndirektion Elberfeld (1925 – 1928);
Vorstand der Verkehrsämter in Bielefeld und Bremen (1929 – 1932);
Güterverkehrsdezernent bei der Reichsbahndirektion Hannover (1933 – 1939) und zugleich Mitglied des Güterverkehrs-Ausschusses des Deutschen Eisenbahnverkehrsverbandes und des Vereins Mitteleuropäischer Eisenbahnverwaltungen
1. Oktober 1924 Ernennung zum Regierungsrat
1. April 1936 Ernennung zum Oberreichsbahnrat
1. Mai 1937 Eintritt in die NSDAP
ab 1940 Übernahme durch das Reichswirtschaftsministerium und dort Verbindungsreferent zur Reichsbahn
1. März 1941 Ernennung zum Ministerialrat
spät. ab Sept. 1942 Ministerialrat in Abt. III Wi – 7 “Sondergruppe Verkehr” des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
1946 – 1949 Referent für Tarifangelegenheiten bzw. Leiter der Finanzabteilung beim Eisenbahn-Verkehrsrat der Südwestdeutschen Eisenbahnen;
ab 1948 dort Generalsekretär und nebenamtlich als Dozent für Verkehrswesen an der TH Karlsruhe
12. Juli 1948 Einstellung des Entnazifizierungsverfahrens durch den Landeskommissar für politische Säuberung in Rheinland-Pfalz
1948 – 1949 Generalsekretär beim Eisenbahn-Verkehrsrat der Südwestdeutschen Eisenbahnen
14. Dezember 1948 Anerkennung der rheinland-pfälzischen Amnestie durch die Zentral-Spruchkammer Nordbaden
1949 – 1956 Tätigkeit bei der Deutschen Bundesbahn;
Referent für Organisation und Allgemeine Verwaltung, in der Hauptverwaltung (1949 – 1951);
Leiter der Allgemeinen Verwaltungsabteilung (1951 – 1952);
Präsident des Hauptprüfungsamtes für die Deutsche Bundesbahn (1952 – 1956)
15. Februar 1949 Ernennung zum Ministerialdirigenten
1957 – 1965 Herausgeber des Archivs für Eisenbahnwesen
12. April 1970 Tod in Karlsruhe

 

Literatur

Buchge, Wilhelm: Der Springer-Verlag. Katalog seiner Zeitschriften, 1843-1992, Berlin/Heidelberg 1994.

Kabinettsprotokolle der Bundesregierung, Biographien, Ottmann, Karl, https://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/0i011/z/z1961z/kap1_3/para2_26.html.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 3001/70180; R 9361-IX KARTEI/31441700.

BArch Koblenz, PERS 101/40440.

GLA Karlsruhe, 465 h Nr. 51446.

 

Normdaten

GND: 1030347417

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