Ewald Bauersachs

Oberforstmeister im RMfdbO

LATh – HStA Weimar, Thüringisches Finanzministerium Nr. 40357/1, Bl. 8r

Lebenslauf

19. Mai 1897 Geburt in Sachsendorf (Eisfeld)
1903 – 1916 Besuch der Volks- und Oberrealschule
1916 – 1918 Militärdienst und Teilnahme am Ersten Weltkrieg (mit Unterbrechung)
1916 – 1917;
1919 – 1921
Forstliche Lehre und Forststudium an der Universität München (mit Unterbrechung)
1921 – 1924 Forstreferendar bei der Thüringischen Staatsforstverwaltung
1924 Forstliches Staatsexamen und Ernennung zum Forstassessor
Juli – Nov. 1924 Forstassessor (Hilfsarbeiter) beim Forstamt Crawinkel
1924 – 1925 Forstassessor bei der Forstabteilung der Landwirtschaftskammer Halle/Saale
1925 Forstassessor (Hilfsarbeiter) beim Forstamt Crawinkel
1925 – 1928 Forstassessor bei der Landwirtschaftskammer Bonn für die Rheinprovinz
1928 Forstassessor (Hilfsarbeiter) bei den Forstämtern Gehren und Paulinzella
Nov. 1928 – März 1935 Anstellung beim Forsteinrichtungsamt Meinigen, zunächst als Forstassessor (Hilfsarbeiter)
1. Oktober 1932 Ernennung zum Oberförster
2. März 1933 Eintritt in den Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten
12. September 1934 Ernennung zum Forstmeister
1934 Übernahme vom Stahlhelm in das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps (NSKK)
April 1935 – Juni 1944 Forstmeister beim Forstamt Ostheim vor der Rhön
1. Mai 1937 Eintritt in die NSDAP
1. September 1942 Abordnung in Abteilung III FH beim Wirtschaftsstab Ost bzw. im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (RMfdbO) im Range eines Kriegsverwaltungsrats
1. Juli 1944 Ernennung zum Oberforstmeister und Übernahme in den Geschäftsbereich des RMfdbO
Internierung in Ochsenfurt
Okt. 1945 – Jan. 1946 Oberforstmeister beim Forstamt Ostheim
16. Januar 1946 Dienstenthebung auf Befehl der Militärregierung;
anschließend ohne Anstellung
16. September 1946 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch die Spruchkammer Mellrichstadt
Okt. 1946 – Dez. 1950 stellvertretender Forstmeister beim Forstamt Ostheim
1951 – 1957 Forstmeister (Oberforstmeister z. Wv.) beim Forstamt Ostheim, ab 1952 als Beamter auf Lebenszeit
16. Dezember 1957 Tod

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-VIII KARTEI/1121092.

BayHStA München, MELF 7225.

LA Thüringen, HStA Weimar, Personalakten aus dem Bereich des Finanzministeriums Nr. 12; Thüringisches Finanzministerium Nr. 4035/1.

 

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