Erich Rothacker

Abteilungsleiter im RMVP

ULB Bonn, NL Rothacker V,4: 60

Lebenslauf

12. März 1888 Geburt in Pforzheim
1907 Abitur in Pforzheim
1907/08 Studium der Philosophie in Kiel
1908/09 – 1913 Militärdienst als „Einjährig-Freiwilliger“ und Medizinstudium in Straßburg, Studium der Philosophie in München und Tübingen
1912 Promotion in München
1913 – 1920 Arbeit an der Habilitationsschrift in Berlin, Neapel, Straßburg und Heidelberg
1916 – 1918 Militärdienst in Straßburg
1920 Habilitation in Heidelberg
1924 außerordentlicher Professor für Philosophie in Heidelberg
1929 Berufung an die Universität Bonn, Direktor des Psychologischen Instituts
Juli 1932 Unterzeichnung eines Wahlaufrufes für Adolf Hitler
November 1932 Eintritt in den Nationalsozialistischen Lehrerbund
Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
April 1933 Leiter der Abteilung Volkserziehung im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP)
Herbst 1933 Rückkehr an die Universität Bonn, Dekan der Philosophischen Fakultät
1945 und 1947 Suspendierung durch die Alliierten
1947 Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit an der Universität Bonn
1956 Emeritierung
11. August 1965 Tod in Bonn

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 4901/24024; R 4901/13274.

LA NRW, NW 1049 Nr. 48732.

Universitäts- und Landesbibliothek Bonn (ULB), NL Rothacker.

 

Literatur

Klee, Ernst: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Hamburg 22016, S. 510.

Stöwer, Ralph: Erich Rothacker. Sein Leben und seine Wissenschaft vom Menschen (= Bonner Schriften zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, Bd. 2), Göttingen 2012.

Perpeet, Wilhelm: Rothacker, Erich, in: Neue Deutsche Biographie 22 (2005), S. 117 f. [online-Version]

 

Normdaten

GND: 118603175

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