Gerhardt Triebe

Referent im RMfdbO

Lebenslauf

15. September 1900 Geburt in Lodz
bis 1920 Abitur am Deutschen Gymnasium Lodz
1920 – 1923 Banklehre bei der Allgemeinen Deutschen Kredit-Anstalt Breslau
1923 – 1928 Studium der Staats- und Rechtswissenschaften an der Universität Breslau;
Abschluss als Diplom-Volkswirt und Promotion zum Dr. rer. pol.
1926 – 1933 Wissenschaftlicher Referent am Osteuropa-Institut Breslau
1933 – 1938 Mitarbeit bei Forschungsarbeiten der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft;
freie Arbeit als Übersetzer und Dolmetscher
Jan. 1939 – Mrz. 1942 Referent im Auswärtigen Amt in den Abteilungen Presse und Information
1. April 1940 Eintritt in die NSDAP
Mrz. 1942 – Mrz. 1944 Referent im Generalreferat für Raumordnung des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
Apr. 1944 – Mai 1945 Referent beim Arbeitsamt Breslau
Dez. 1945 – Sept. 1946 Hilfslehrkraft an der Volksschule Kirchheim/Neckar
Okt. 1946 – Mrz. 1949 Betreuung der Flüchtlingsjugend im Evangelischen Jungmännerwerk in Württemberg
19. Mai 1947 Einstufung als „nicht betroffen“ vom Befreiungsgesetz durch den Öffentlichen Kläger bei der Spruchkammer Ludwigsburg
Apr. 1949 – Aug. 1951 Betreuung der Ostflüchtlinge bei der Evangelisch-Lutherischen Freikirche Bochum
Sept. 1951 – Apr. 1954 Handelsschullehrer im Angestelltenverhältnis an der Kaufm. Berufsschule und höh. Handelsschule Ludwigsburg (Robert-Franck-Schule)
Apr. – Aug. 1954 Handelsschullehrer im Angestelltenverhältnis an der Kaufm. Berufsschule Stuttgart-Feuerbach
27. August 1954 Tod infolge eines Verkehrsunfalls bei Alling

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-IX KARTEI/45120511.

DRK-Suchdienst München, ZNK, Gerhard Triebe.

StA Ludwigsburg, EL 204 I 3934; Bü EL 205 Bü 733.

 

Normdaten

GND: 128010649

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.