Rudolf Günzler

Regierungsrat im RMfdbO

Lebenslauf

21. Februar 1903 Geburt in Heilbronn
1910 – 1917 Knaben-Mittelschule in Heilbronn
1917 – 1923 Ausbildung am Lehrerseminar Heilbronn
1923 – 1924 Tätigkeit bei der Handels- und Gewerbebank Heilbronn AG, Filiale Öhringen
1924 – 1925 selbstständige Tätigkeit als Privat- und Nachhilfslehrer
1925 – 1927 Fabrikarbeiter bei Kroehler Manufacturing Co. Inglewood (USA)
1927 – 1928 Schulpraktikant und unständiger Lehrer an der Hilfsschule Heilbronn
1928 – 1929 Besuch des Heilpädagogischen Seminars Berlin
1929 – 1935 unständiger Hilfsschullehrer an der Hilfsschule Heilbronn und bei der Paulinenpflege Winnenden
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP;
zeitweise als Blockleiter, Filmwart, Organisationsleiter und Schulungsleiter
ab 1933 Mitglied im Nationalsozialistischen Lehrerbund (NSLB);
zeitweise als Gaufachgruppenleiter „Anstaltswesen“ und Mitarbeiter im Gaustab
1934 – 1938 Hauptlehrer, danach Schulleiter und Hausvater (Oberlehrer) bei der Paulinenpflege Winnenden
Mai 1938 – Feb. 1941 Anstaltsberichterstatter bei der Zentralabteilung für das Stiftungs- und Anstaltswesen
1. September 1940 Ernennung zum Regierungsrat
Feb. 1941 – Jan. 1942 Dienst bei der Wehrmacht
Jan. 1942 – Feb. 1943 Abordnung als Referent in Gruppe I-6 b (Schulpolitik) des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
Feb. 1943 – Mai 1945 Dienst bei der Wehrmacht
Mai 1945 – Okt. 1946 Kriegsgefangenschaft und Internierung in Altenstadt und Dachau
Okt. 1946 – Mrz. 1949 keine Anstellung im Schuldienst;
Hilfsarbeiter
25. September 1947 Einstufung in Kategorie III (Minderbelasteter) durch die Spruchkammer Stuttgart-Bad Canstatt
17. Januar 1949 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch die Zentralspruchkammer Nord-Württemberg Ludwigsburg
1949 – 1952 Hilfsschullehrer im Beamtenverhältnis, u.a. an der Sonderschule Stuttgart-Berg und der Hilfsschule Stuttgart-Süd
1952 – 1957 Rektor, u.a. an der Hilfsschule Stuttgart-Süd
1957 – 1964 Schulrat, später Oberschulrat beim Bezirksschulamt Stuttgart
1965 – 1968 Oberschulrat, später Schulamtsdirektor beim Staatlichen Schulamt Stuttgart
1. März 1968 Versetzung in den Ruhestand

Literatur

Eberle, Gerhard: Hundert Jahre ‚VDS – Landesverband Baden-Württemberg‘, Teil II: Vom Beginn des NS-Regimes 1933 und der Gleichschaltung des Südwestdeutschen
Hilfsschulverbands bis zu dessen ‚Wiederaufleben‘ nach 1945, in: Pädagogische Impulse 2 (2015), S. 38-110.

Quellen

StA Ludwigsburg E 191 Bü 4432; E 204 II Nr 1487; EA 2/150 Bü 545; EL 204 III Bü 50; EL 902/20 Bü 32795.

 

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