Werner Koch

Oberregierungsrat im RMfdbO

Lebenslauf

12. Dezember 1901 Geburt in Kempen/Niederrhein
1908 – 1920 Seminar-Übungsschule und Humanistisches Gymnasium in Kempen
1920 – 1921 Verwaltungsvolontär bei der Gemeinde St. Hubert
1921 – 1925 Regierungssupernumerar beim Landratsamt Kempen und der Regierung Düsseldorf
1923 – 1924 Besuch der Hochschule für kommunale und soziale Verwaltung in Düsseldorf
1925 – 1928 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Köln und Bonn
Nov. 1928 – Nov. 1931 Gerichtsreferendar beim Amts-, Land- und Oberlandesgericht Köln
1931 Promotion zum Dr. iur. an der Universität Köln
Okt. 1932 – Okt. 1935 Gerichtsassessor beim Amts- und Landgericht Köln
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
Nov. 1933 – Dez. 1934 Mitglied der SA
Okt. 1935 – Mai 1938 Übertritt in den Geschäftsbereich des Reichsarbeitsministeriums (RAM);
Tätigkeit bei den Versorgungsämtern Düsseldorf und Berlin
Mai 1938 – Okt. 1942 Tätigkeit in der Abteilung „Wohnungs- und Siedlungswesen“ des RAM;
Ernennung zum Oberregierungsrat
spät. ab Sept. 1942 – ? Abordnung in Abt. III-Wi 5 „Sondergruppe Arbeitspolitik und Sozialverwaltung“ im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete
1942 (?) – Jan. 1945 Versetzung zum Reichswohnungskommissar;
Tätigkeit in Berlin und Linz
Feb. – Mai 1945 Volkssturmmann und Dienst beim Landesschützen-Ersatz-Bataillon 14
Mai 1945 – Okt. 1947 sowjetische Kriegsgefangenschaft, u.a. in Brünn, Tallinn (Reval) und Ogre/Riga
April – Juni 1948 Beschäftigung bei der Wirtschaftsberatungs AG des Deutschen Städtetags
Juni 1948 – Feb. 1949 Rechtsberater der Bundesgeschäftsstelle des Siedlerbundes in Düsseldorf
Mrz. 1949 – Juni 1951 Wiederverwendung beim Ministerium für Wiederaufbau, Nordrhein-Westfalen;
Referent für Einzelsiedlungsmaßnahmen, Gruppenleiter „Siedlungs-, Heimstätten- und Kleingartenwesen“;
Wiederernennung zum Oberregierungsrat
Juni 1951 – Mai 1952 Ernennung zum Leitenden Regierungsdirektor und Abordnung an die Außenstelle Essen
1952 – 1966 Rückkehr zum Ministerium für Wiederaufbau als Abteilungsleiter „Wohnungs- und Siedlungswesen“ (ab 1961: Ministerium für Landesplanung, Wohnungsbau und Öffentliche Arbeiten);
Ernennung zum Ministerialdirigenten (1955)
23. Dezember 1992 Tod in Düsseldorf

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 3001/63886; R 9361-I/1707; R 9361-IX/KARTEI 21590581.

DRK-Suchdienst München, ZNK, Werner Koch.

LA NRW Abt. Rheinland, NW Pe Nr. 1953.

 

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