Erich Meyer-Willudda

Studienrat im RMfdbO

Lebenslauf

30. März 1908 Geburt in Lyssuhnen/Ostpreußen (Łysonie)
1922 – 1927 Realgymnasium in Tilsit
1927 – 1934 Studium in Königsberg, Berlin, München, Wien und Bonn;
Promotion
23. November 1933 Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen in den Fächern Deutsch, Geschichte und Geographie
1934 – 1935 Studienreferendar am Stadtgymnasium Königsberg
1935 – 1936 Studienassessor an der Realschule Gerdauen
Jul./Aug. 1936;
Jan. – März 1937
Militärdienst bei der 10. Batterie Artillerie-Regiment I in Gumbinnen;
Ausbildung zum Kanonier bzw. Gefreiten
Aug. – Jan. 1937 ohne Anstellung
Apr. 1937 – Apr. 1939;
Juni 1939 – Aug. 1939
Lehrer am Hufengymnasium in Königsberg, zuletzt im Rang eines Studienrats
1. Mai 1937 (1. März 1932) Eintritt in die NSDAP (angebliche Rückdatierung)
Apr. 1939 – Jun. 1939 Ausbildung zum Unteroffizier bei der 4. Batterie Art.-Reg. 37 in Königsberg
Sept. 1939 – Juli 1941 Wehrmachtsdienst
Juli 1941 – ca. Feb. 1944 Referent in der Gruppe Raumplanung des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
min. ab Feb. 1944 Wehrmachtsdienst, zuletzt im Rang eines Leutnants
Juni 1944 – Nov. 1947 Arbeit in der Landwirtschaft
12. August 1947 Einstufung in Kategorie V (Entlasteter) durch den Entnazifizierungs-Hauptausschuss für den Landkreis Düsseldorf-Mettmann
ab 1948 Tätigkeit als Lehrer am Leibniz-Gymnasium Düsseldorf
15. August 1949 Bestätigung der Einstufung in Kategorie V durch den EN-Hauptausschuss für den Regierungsbezirk Düsseldorf trotz vermeintlicher Fragebogenfälschung
1960er Jahre Tätigkeit als Erdkunde-Lehrer am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium Köln

Quellen

Archiv der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, GUT LEHRER (Personalunterlagen von Lehrkräften), 146954; 

DRK-Suchdienst München, ZNK, Erich Meyer-Willudda.

LA NRW Abt. Rheinland, NW 1000 Nr. 16021; NW 1037-A/REG Nr. 4091.

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