Erwin Borgmann

Referent im RMfdbO

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-VIII KARTEI/3480428

Lebenslauf

1. März 1912 Geburt in Castrop
1918 – 1921 Evangelische Volksschule  Castrop
1921 – 1930 Realgymnasium Castrop(-Rauxel)
1930 – 1934 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg, Berlin und Köln
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
16. April 1934 Erste juristische Staatsprüfung am OLG Düsseldorf
20. Juni 1935 Promotion an der Universität Köln
8. April 1938 Große juristische Staatsprüfung bei der Reichsjustizprüfungsstelle Düsseldorf
1938 Übung und Teilnahme an der Besetzung des Sudetenlandes als Kanonier bei der Wehrmacht
1938/39 Tätigkeit beim Landgericht Dortmund
Okt. – Dez. 1938 Wissenschaftl. Hilfsarbeiter bei der Allg. Speditions A.G. Duisburg
Jan. – Aug. 1939 Wissenschaftl. Hilfsarbeiter bei der Bergwerksgesellschaft Hibernia A.G.
Aug. 1939 – Feb. 1942 Kriegsdienst bei der Wehrmacht, zuletzt als Obergefreiter in einer Flakabteilung
Feb. 1942 – März 1943 Referent in der Abt. III Wi – 3 „Treuhandverwaltung“ des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
März 1943 – Apr. 1945 Unteroffizier in einer Flakabteilung der Wehrmacht
Apr. – Juli 1945 amerikanische Kriegsgefangenschaft
ab November 1945 Juristischer Mitarbeiter bei der Harpener Bergbau A.G.
3. August 1947 Einreihung in Kategorie IV+ durch den Entnazifizierungsausschuss Dortmund
Juli 1948 – Sep. 1949 Rechtsassessor bei Gerhard Boldt
11. Oktober 1949 Zulassung als Rechtsanwalt
18. Dezember 1949 erneute Prüfung und Einreihung in Kategorie V durch den Entnazifizierungshauptausschuss
20. Dezember 1954 Tod in Dortmund

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-VIII KARTEI/3480428; R 9361-IX KARTEI/3880989.

LA NRW Abt. Rheinland, NW 1097 Nr. 2097; NW Pe Nr. 3990.

Standesamt Dortmund-West, Sterberegister Nr. 1762/1954.

 

Normdaten

GND: 126110131

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