Wilhelm Lerp

Oberlandforstmeister im RMfdbO

LATh – HStA Weimar, NS-Archiv des MfS Objekt 9 ZA 4554, Bl. 31r

Lebenslauf

17. August 1884 Geburt in Tambach-Dietharz
1891 – 1895 Volksschule in Mönchröden
1895 – 1904 Gymnasium in Coburg und Gymnasium Ernestinum in Gotha (Abitur)
1904 – 1905 forstliche Lehrzeit bei der Oberförsterei Friedrichsroda
1905 – 1907 Besuch der Preußischen Forstakademie Eberswalde
1907 – 1908 Militärdienst
1908 – 1911 Ausbildung als Forstreferendar bei den Oberförstereien Friedrichsroda und Dietharz
30. Mai 1911 Staatsprüfung für den Forstverwaltungsdienst und Ernennung zum Forstassessor
1911 – 1919 Hilfsarbeiter bei den Oberförstereien Dietharz und Schnellbach
1914 – 1919 Teilnahme am Ersten Weltkrieg (Entlassung als Oberleutnant d. Res.)
1919 – 1928 Mitglied der Deutschen Volkspartei (DVP)
8. August 1919 Ernennung zum Oberförster
1919 – 1920 Hilfsarbeiter bei der Herzoglichen Hofkammer Gotha
1920 – 1921 Hilfsarbeiter bei der Regierung Sachsen-Meiningen
1921 – 1924 Forstamtsvorsteher (Oberförster) beim Forstamt Judenbach (Sonneberg)
1924 – 1942 Referent beim Thüringischen Finanzministerium (Landesforstverwaltung), zuletzt als Oberforstmeister
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
ab Apr. 1942 Abordnung in Chefgruppe III FH (Forst- und Holzwirtschaft) des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete (RMfdbO)
ab Juni 1942 gleichzeitige Einberufung zum Wirtschaftsstab Ost als Militärverwaltungsabteilungschef
1. April 1944 Übernahme in den Haushalt des RMfdbO unter Ernennung zum Oberlandforstmeister
1. Dezember 1944 Abordnung an das Reichsforstamt
Mrz. 1945 – Okt. 1945 Referent beim Thüringischen Finanzministerium (Landesforstverwaltung)
22. Oktober 1945 Entlassung durch die Thüringische Präsidialkanzlei aufgrund des Beamtenrangs und der früheren Mitgliedschaft in der NSDAP
Januar 1946 Eintritt in die Liberal-Demokratische Partei Deutschland (LDPD)
Juli – Dez. 1946 Verpflichtung zur Dienstleistung im Forstamt Sonneberg
Sept. 1947 – Sept. 1950 Angestellter und Berater der Außenstelle Suhl des Landesforstamts Thüringen
1961 Übersiedlung nach Mosbach (Baden)
20. Juli 1966 Tod in Mosbach

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 601/2181; R 3701/876; R 9361-IX KARTEI/25600819.

LA Thüringen, HStA Weimar, NS-Archiv des MfS, Objekt 9 ZA 4554; Personalakten aus dem Bereich des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Nr. 1.

Allgemeine Forstzeitschrift, Bd. 19 (1964), S. 508.

 

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