Karl Lange

Ministerialrat im RMfdbO

Lebenslauf

 

5. November 1902 Geburt in Frankfurt/Oder
bis 1922 Besuch des Gymnasiums (Abitur)
1922 – 1926 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften
21. Juli 1926 Promotion zum Dr. iur.
1926 – 1929 Referendarsdienst
12. Februar 1930 zweite juristische Staatsprüfung
1930 – 1931 kommissarische Beschäftigung bei der Reichsfinanzverwaltung (Geschäftsbereich Besitz – und Verkehrssteuern)
6. Juni 1931 Übernahme in den Dienst der Reichsfinanzverwaltung unter Ernennung zum Regierungsassessor
Juni 1931 – Mai 1935 Anstellung beim Finanzamt Guben (ab April 1934 im Rang eines Regierungsrats)
1. Juli 1933 Eintritt in die SA
1. Mai 1937 Eintritt in die NSDAP
Juni 1935 – Dez. 1937 Anstellung beim Finanzamt Meseritz
Jan. 1938 – Feb. 1941 Lehrer an der Reichsfinanzschule Ilmenau
Feb. 1941 – Sept. 1941 Anstellung im Reichsfinanzministerium
1. September 1941 Ernennung zum Oberregierungsrat
ab 9. September 1941 Abordnung zur Abteilung II-6 (Finanzen) im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete;
Leiter der Gruppe „Allgemeine Finanzfragen der Ostgebiete“
1942 Ernennung zum Ministerialrat
9. Oktober 1944 Einberufung zur Wehrmacht
1945 vermisst bei Posen

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 601/2181; R 3001/65732; R 9361-IX KARTEI/24741423

DRK-Suchdienst München, ZNK, Karl Lange.

Bitte um Zustimmung zur Ernennung von einem Regierungsrat, sieben Ministerialräten … (Regest 26095), in: Nationalsozialismus, Holocaust, Widerstand und Exil 1933-1945. Online-Datenbank. De Gruyter. Dokument-ID:  APK-014428 (06.05.2018).

Mitteilungsblatt des Reichsministers für die besetzten Ostgebiete, Berlin, Nr. 17/1944.

 

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