Karl Rudolf Künkler

Gruppenleiter im RMfdbO

BArch, R 9361-V/56023

Lebenslauf

16. Mai 1909 Geburt in Frankfurt/Main
bis 1928 Lessing-Gymnasium Frankfurt/Main (Abitur)
1928 – 1929 Studium der Germanistik und Kunstgeschichte in Frankfurt/Main (abgebrochen)
Mitglied der KPD
1929 – 1931 Hilfsregisseur und Hilfsdramaturg am Hessischen Landestheater Darmstadt
1931 – 1932 Dramaturg und Spielleiter am Landestheater Oldenburg
1932 – 1934 Dramaturg und Spielleiter an den Städtischen Schauspielen Baden-Baden
– 1934 – stv. Ortsgruppenleiter der Baden-Badener Ortsgruppe des Reichsverbands “Deutsche Bühne”
– 1934 – kulturpolitische Vortragstätigkeit für “Kraft durch Freude”
Okt. 1934 – Jun. 1937 Tätigkeit bei der Nationalsozialistischen Kulturgemeinde (NSKG)
ab Juli 1937 Leiter der Haupstelle “Theater” im Amt Kunstpflege bei der Dienststelle Rosenberg (DBFU)
Apr. – Sept. 1940 Dienst bei der Wehrmacht
1. Juli 1940 Eintritt in die NSDAP
spät. Sept. 1942 – Dez. 1943 Gruppenleiter bzw. Referent in der Abteilung I-6 (Kulturpolitik) des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
ab Sept. 1944 Dienst bei der Wehrmacht
19. Oktober 1945 Verhaftung und Internierung im Sowjetischen Speziallager Sachsenhausen
Tod während der Haft

 

Literatur

Bollmus, Reinhard: Das Amt Rosenberg und seine Gegner. Studien zum Machtkampf im nationalsozialistischen Herrschaftssystem, Stuttgart 1970.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-II/597260; R 9361-V/56023; R 9361-IX KARTEI/23920677.

DRK-Suchdienst München, ZNK, Karl Künkler.

StA Darmstadt, G 55 Nr. 59/2.

 

Auskünfte

Heitzer, Enrico (Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen), Arbeitsrecherche vom 22. Januar 2019.

 

Normdaten

GND: 126752346

 

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