Karl Rudolf Künkler

Gruppenleiter im RMfdbO

Lebenslauf

16. Mai 1909 Geburt in Frankfurt/Main
1928 Abitur
1928 – 1929 Studium (abgebrochen)
Mitglied der KPD
1929 – 1934 Regie-Assistent, Dramaturg und Spielleiter, u.a. am Hessischen Landestheater Darmstadt
Okt. 1934 – Jun. 1937 Tätigkeit bei der Nationalsozialistischen Kulturgemeinde (NSKG)
ab Juli 1937 Leiter der Unterabteilung „Theater“ in der Dienststelle Rosenberg (DBFU)
1. Juli 1940 Eintritt in die NSDAP
spät. Sept. 1942 – Dez. 1943 Gruppenleiter bzw. Referent in der Abteilung I-6 (Kulturpolitik) des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
19. Oktober 1945 Verhaftung und Internierung im Sowjetischen Speziallager Sachsenhausen
Tod während der Haft

Literatur

Bollmus, Reinhard: Das Amt Rosenberg und seine Gegner. Studien zum Machtkampf im nationalsozialistischen Herrschaftssystem, Stuttgart 1970.

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-IX KARTEI/23920677.

DRK-Suchdienst München, ZNK, Karl Künkler.

Auskünfte

Heitzer, Enrico (Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen), Arbeitsrecherche vom 22. Januar 2019.

Normdaten

GND: 126752346

 

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