Walter Buchmann

Oberregierungsrat im RMfdbO

BArch R 9361-VIII KARTEI/4341602

Lebenslauf

28. Februar 1900 Geburt in Hedersleben
bis 1918 Bismarckschule, Magdeburg (Notreifeprüfung)
Militärdienst
Studium der Naturwissenschaften (v.a. Biologie) in Halle und Hamburg
1923 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Halle/Saale
1923 – 1925 Assistent an den Zoologischen Instituten der Universitäten Halle und Leipzig;
wissenschaftliche Tätigkeit an den Zoologischen Stationen Helgoland und Lunz (Niederösterreich)
1925 – 1927 Stipendiat der Rockefeller-Foundation;
Tätigkeit am Zoologischen Institut Utrecht und der Zoologischen Station Neapel
1927 – 1928 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter an der Biologischen Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Berlin
1928 –  Okt. 1933 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter an der Preußischen Landesanstalt für Wasser-, Boden- und Lufthygiene
1. Oktober 1930 Eintritt in die NSDAP
Nov. 1933 – 1941 Tätigkeit am Reichsgesundheitsamt Berlin, zunächst als Angestellter
1935 Ernennung zum Regierungsrat
1941 kurzzeitiger Wehrdienst als Schütze bei der Infanterie
1942 – 1944 Abordnung in Abteilung II-2 (Gesundheitswesen und Volkspflege) des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
1943 Ernennung zum Oberregierungsrat
10. August 1944 Abordnung an die Reichsanstalt für Schädlingsbekämpfung in Prag
1944 – 1945 Referent im Reichsinnenministerium, Staatssekretariat Gesundheitswesen
Mai – Nov. 1945 Tätigkeit im Bereich Seuchenbekämpfung im Lazarett Bad Ischl (Oberösterreich)
1946 – 1948 freiberuflicher Schädlingsbekämpfer in Bremen
3. Mai 1948 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch die Spruchkammer Bremen
1948 – 1950 wissenschaftlicher Angestellter bei der Desinfektionsanstalt des Hauptgesundheitsamts Bremen
Apr. 1950 – Sept. 1959 Abteilungsleiter “Schädlingsbekämpfung und biologische Mittelprüfung” am Hygiene-Institut Bremen;
Sachbearbeiter für hygienische Schädlingsbekämpfung beim Hauptgesundheitsamt und der Landesgesundheitsverwaltung Bremen
Sept. 1959 – Mrz. 1960 Berufung in das Beamtenverhältnis und Tätigkeit als Wissenschaftlicher Rat für das Arbeitsgebiet “hygienische Schädlingsbekämpfung” beim Staatlichen Medizinaluntersuchungsamt Stade
21. März 1960 Tod in Stade

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-II/127039; R 9361-VIII KARTEI/4341602.

BArch Koblenz PERS 101/68646.

DRK-Suchdienst München, ZNK, Walter Buchmann.

NLA ST, Rep. 180 B Nr. 470.

StA Bremen, 4,10 Akz. 7-1; 4,66 I 1585; 9,S 3 716.

Anzeiger für Schädlingskunde, Jg. 23 (1950), Hf. 8, S. 127.

 

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