Ferdinand Splechtner

Referent im RLM | Referent im RMfdbO

BArch Berlin-Lichterfelde R 16/18796

Lebenslauf

2. Januar 1899 Geburt in Waidhofen an der Thaya
1916 Abschluss an der Oberrealschule Waidhofen/Thaya
Okt. 1917 – Aug. 1919 Landwirtschaftliche Hochschule Tetschen-Liebwerd (Děčín-Libverda)
Okt. 1921 – Mrz. 1923 Studium und Promotion an der Universität Hamburg
1923 – 1927 mehrfache Anstellungen als Wiss. Hilfsarbeiter an den Instituten für angewandte bzw. allgemeine Botanik in Hamburg
Okt. 1927 – Okt. 1930 Selbstständiger landwirtschaftlicher Berater
Okt. 1930 – Mrz. 1933 Wiss. Konsulent an der Akademie der Wissenschaften (Landwirtschaft) in Moskau
Mai 1934 – Mai 1938 Wiss. Mitarbeiter am Weltwirtschafts-Institut und beim Wirtschaftsdienst in Hamburg
Aug. 1938 – Mai 1939 Wirtschaftsberater bei der Kreisbauernschaft Kitzbühel bzw. Anstellung bei der Landesbauernschaft Alpenland (Reichsnährstand)
Mai 1939 – Okt. 1941 Referent in der Abteilung 5 (Russlandfragen) beim Generalstab d. Luftwaffe bzw. im Reichsluftfahrtministerium
Okt. 1941 – Aug. 1943 Referent und Gruppenleiter in der Abteilung III-Wi 2 (Allgemeine Wirtschaft) des RMfdbO bzw. beim Wirtschaftsstab Ost (Sachverständiger für Russlandfragen)
3. Mai 1942 Eintritt in die NSDAP, rückwirkend zum 1. Januar 1941;
Annullierung der Mitgliedschaft im September 1944 aufgrund einer Mitgliedschaft bei der Anthroposophischen Gesellschaft 1924-1930
ab 1.. September 1943 Wiss. Mitarbeiter am Institut für Grünlandwirtschaft bei der Reichsforschungsanstalt für alpine Landwirtschaft in Admont;
Anstellung vermutlich über 1945 hinaus (nun als Bundesforschungsanstalt)
18. März 1951 Tod in Admont

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 16/18796; R 73/14844; R 3601/6228; R 9361-II/959418; R 9361-V/34055; R 9361-IX KARTEI/42150064.

Standesamt Admont Zl.6/1951.

Normdaten

GND: 125924577

 

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