Alexander Beringer

Oberregierungsrat im RMfdbO

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-VIII KARTEI/2060930

Lebenslauf

27. Februar 1905 Geburt in König (Bad König)
1911 – 1914 Volksschule König und Vorschule in Darmstadt
1914 – 1923 Ludwig-Georg-Gymnasium Darmstadt (Abitur)
1923 – 1928 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg, Gießen und Leipzig (mit Unterbrechung)
1924 – 1925 kaufmännische Lehre bei der Darmstädter und Nationalbank, Darmstadt
1928 – 1932 juristischer Vorbereitungsdienst als Gerichtsreferendar in Darmstadt
Januar 1933 Zweites Staatsexamen und Ernennung zum Gerichtsassessor
1933 – 1938 Tätigkeit in der Abteilung „Erziehung und Kultus“ des hessischen Staatsministeriums
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
8. Juli 1933 Eintritt in die SA
16. Juni 1938 Beförderung zum Regierungsrat
ab 1938 Anstellung beim Landratsamt Alsfeld
Apr. 1940 – Aug. 1941 Einberufung und Dienst bei der Wehrmacht
ab 1941 Abordnung und spätere Übernahme in die Hauptabteilung I „Politik“ des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
29. Januar 1942 Teilnahme an einer Folgebesprechung zur Wannsee-Konferenz
Ernennung zum Oberregierungsrat
ab Januar 1945 Leutnant d. Reserve bei der Wehrmacht
nach Mai 1945 Hilfsarbeiter bei der Firma Ernst Hartmann in Alsfeld
10. Dezember 1946 Einreihung in Gruppe IV (Mitläufer) durch die Spruchkammer Alsfeld
24. Juli 1986 Tod in Darmstadt

 

Literatur

Aly, Götz/Heim, Susanne: Vordenker der Vernichtung. Auschwitz und die deutschen Pläne für eine neue europäische Ordnung, Hamburg 1991.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-III/566129; R 9361-VIII KARTEI/2060930; R 9361-IX KARTEI/2600007.

HHStA Wiesbaden, 520/01 Nr. 602.

StA Darmstadt, G 21 B Nr. 2695; G 22 Nr. 49/2; G 35 E Nr. 23/77; N 1 Nr. 190.

Standesamt Darmstadt, Sterberegister Nr. 1303/1986.

 

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