Waldemar Haensel

Ministerialrat im RMfdbO

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-VIII KARTEI/9121209

Lebenslauf

13. März 1902 Geburt in Hamburg-Wandsbek
bis 1921 Christianeum in Altona (Reifeprüfung)
Mitglied der christlichen Jugendbewegung, später beim Jungdeutschen Orden
1919 – 1920 Mitglied bei der Freiwilligen Wachtabteilung Bahrenfeld (Zeitfreiwilligenkorps Groß-Hamburg)
kaufmännische Lehre (?)
1921 – 1926 Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg und Göttingen
1926 – 1929 Ausbildung als Gerichtsrefendar in Altona und Kiel
1929 – 1931 Anstellung (Gerichtsassessor) im Strafvollzug in Halle, Wittlich und Berlin
Okt. 1931 – Mrz. 1933 Hilfsrichter bei Amts- und Landgerichten in Berlin
Apr. – Mai 1933 Vertreter des Strafanstaltsdirektors in Kassel-Wehlheiden
29. April 1933 Ernennung zum Strafanstaltsdirektor
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
1933 Eintritt in den Reichsbund der deutschen Beamten (RBD)
Mai 1933 – Juli 1936 Direktor des Strafgefängnisses Frankfurt-Preungesheim
Rechtsreferent bei einer NSDAP-Ortsgruppe in Frankfurt-Preungesheim
Aug. – Okt. 1936 Abordnung als Anstaltsleiter in Strafvollzugsanstalten Hamburgs und vorübergehende Verwendung in verschiedenen Anstalten
Nov. 1936 – 1939 Direktor der Strafanstalten Hamburg-Fuhlsbüttel
Mrz. 1937 – Mai 1938 Politischer Leiter (Blockleiter) bei der NSDAP-Ortsgruppe “Rückert” in Hamburg
ab März 1937 Schulungsleiter beim Amt für Beamte (Gau Hamburg), Fachschaft Justiz, Unterfachschaft Strafvollzug
1. April 1937 Ernennung zum Regierungsrat
Apr. 1938 Ernennung zum Gaustellenleiter beim Gauschulungsamt Hamburg
Mai 1939 – 1941 Wehrmacht, zuletzt als Leutnant d. Res.
23. Februar 1940 Ernennung zum Oberregierungsrat
Dez. 1941 – Juni 1943 Tätigkeit in der Abteilung II-5 “Rechtswesen” des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
1943 Ernennung zum Ministerialrat
ab Juni 1943 Kompanieführer und Leutnant bei der Wehrmacht
17. November 1943 gefallen in Golawki (Ostfront)

 

Quellen

Archiv der deutschen Jugendbewegung, B 251-062; P 1 Nr. 1298.

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-VIII KARTEI/9121209.

StA Hamburg, 242-7 Nr. 151; 731-9 Nr. 211.

 

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