Waldemar Haensel

Ministerialrat im RMfdbO

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-VIII KARTEI/9121209

Lebenslauf

13. März 1902 Geburt in Hamburg-Wandsbek
Teil der christlichen Jugendbewegung, später beim Jungdeutschen Orden
1919 Mitglied bei der Freiwilligen Wachtabteilung Bahrenfeld (Zeitfreiwilligenkorps Groß-Hamburg)
kaufmännische Lehre
Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg und Göttingen
Gerichtsassessor und Anstellung im Strafvollzug in Halle, Wittlich und Berlin
1931 – 1935 Tätigkeit als Richter
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
1935 – 1936 Direktor der Strafanstalt Frankfurt-Preungesheim
1936 – 1939 Direktor der Strafanstalt Hamburg-Fuhlsbüttel
1939 – 1941 Kriegsdienst bei der Wehrmacht
1941 – 1943 Oberregierungsrat und später Ministerialrat in der Abteilung II-5 „Rechtswesen“ des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
1943 Kompanieführer und Leutnant bei der Wehrmacht
17. November 1943 gefallen in Golawki (Ostfront)

 

Quellen

Archiv der deutschen Jugendbewegung, B 251-062; P 1 Nr. 1298.

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-VIII KARTEI/9121209.

Staatsarchiv Hamburg, 242-7 Nr. 151.

 

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