Erwin Buchholz

Forstmeister im RMfdbO

Lebenslauf

31. Dezember 1893 Geburt in Białystok
bis 1911 Oberschule in Białystok
1911 – 1918 Institut für Land- und Forstwirtschaft in Nowa-Alexandria (Puławy);
Staatsprüfung zum „Gelehrten Forstmann“
1914 – 1918 Privatlehrer in Sibirien
bis 1920 Assistent bei einem Kosakenregiment;
stellvertretender Leiter der Forstverwaltung bei der Regierung Uralsk
1920 Übersiedlung nach Deutschland im Rahmen eines Gefangenenaustauschs
1920 – 1927 Forsteinrichtungsamt Magdeburg
1927 – 1938 Preußische Forstliche Versuchsanstalt in Eberswalde
1932 Promotion an der Forstlichen Hochschule Eberswalde
ab 1938 Reichsinstitut für ausländische und koloniale Forstwirtschaft in Tharandt, ab 1940 in Hamburg
ab 1942 Leiter der Gruppe III FH 2b (Forstliche Sonder- und Nebennutzen) im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete;
Kriegsverwaltungsrat beim Wirtschaftsstab Ost
bis 1959 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bundesforschungsanstalt für Holz- und Forstwirtschaft (ehem. Reichsinstitut für ausländische und koloniale Forstwirtschaft)
4. November 1973 Tod

Literatur

Hesmer, Herbert: Einwirkungen der Menschen auf die Wälder der borealen kühlen Zonen der Alten Welt. Island, Norwegen, Schweden, Finnland, Sowjetunion, aus dem Nachlass hsrg. v. Eberhard F. Bruenig, bearb. v. Jutta Poker (= Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen, Bd. 3211), Opladen 1986.

Milnik, Albrecht: Erwin Buchholz, in: Ders. (Hrsg.): Brandenburgische Lebensbilder. Im Dienst am Wald. Lebenswege und Leistungen brandenburgischer Forstleute, Remagen 2006, S. 317f.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 73/15801.

Hilf, H. H.: Erwin Buchholz – Ein Siebziger. Vier Jahrzehnte Berichterstattung über Forstwirtschaft im Osten Europas, in: Forstarchiv, Jg. 35 (1964), S. 167-170.

 

Normdaten

GND: 1038437970

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