Leonhard „Leo“ Jennes

Ministerialdirigent im RMfdbO

Illustrierter Beobachter, Jg. 17, Folge 2, 8. Januar 1942.

Lebenslauf

30. Juli 1903 Geburt in Aachen
1917 – 1920 kaufmännische Lehre im Bereich Herren-, Knaben- und Damenkonfektion
1920 – 1921 Verkäufer und Dekorateur im Bereich Herren- und Knabenkonfektion
1921 – 1926 Verkäufer, später Verkaufs- bzw. Filialleiter in einer Manufakturwarenfirma
26. August 1926 Eintritt in die NSDAP
1926 – 1931 Mitglied der SA
1927 – 1931 Abteilungsleiter in einer Firma für Futterstoffe und Schneiderbedarf
1932 – 1933 selbstständiger Dekorateur
Okt. 1933 – 1934 Geschäftsführer der NSV-Kreiswaltung Aachen
1934 – 1935 Referent im Personalamt der DAF in Berlin
1936 – Nov. 1941 Referent und Leiter der Abteilung II (Amt Führernachwuchs) im Hauptpersonalamt der NSDAP in München
Nov. 1941 – Mai 1945 Leiter der Abteilung II „Personal“ im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (erst als Oberdienstleiter, ab 1942 im Range eines Ministerialdirigenten)
Juni 1945 – Apr. 1948 Internierung
11. April 1949 Einstufung in Kategorie II (Belasteter) durch die Entnazifizierungs-Hauptkammer München-Stadt
16. Dezember 1949 Neu-Einstufung in Kategorie III (Minderbelasteter) durch die Berufungskammer München
ab 1951 Angestellter bei der Rummeny-Tuch Handelsgesellschaft mbH in Essen
1953 Tod in Essen

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-I/18807; R 9361-VIII KARTEI/13801396; R 9361-IX KARTEI/18210426.

LA Berlin, C Rep. 031-02-12 Nr. 48.

StA München, SpkA K 812 Jennes Leonhard.

Standesamt Aachen, Geburtsurkunde Reg. Nr. Ac 2161/1903.

Bitte um Zustimmung zur Ernennung von einem Regierungsrat, sieben Ministerialräten … (Regest 26095), in: Nationalsozialismus, Holocaust, Widerstand und Exil 1933-1945. Online-Datenbank. De Gruyter. Dokument-ID:  APK-014428 (06.05.2018).

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