Hans Schomaker

Oberregierungsrat im RMfdbO

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-I/57770

Lebenslauf

22. Februar 1910 Geburt in Osnabrück
bis 1933 Studium der Rechtswissenschaften in Graz, Leipzig und Göttingen
1930 Mitglied des Steirischen Heimatschutzes in Graz
1930/31 Vorsitzender des Konservativen Studentenklubs Leipzig
Mitglied im Verein Deutscher Studenten
28. April 1933 – 1937 Mitglied der SS
28. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
1933 Gerichtsrefendar in Hannover
1935 kommissarischer Bürgermeister in Burgdorf b. Hannover
Mai 1936 – Jan. 1937 Gerichtsassessor beim Landratsamt Geilenkirchen
November 1936 Eröffnung eines Parteiausschlussverfahrens durch das NSDAP-Gaugericht Köln-Aachen
ab Januar 1937 Gaustellen- bzw. Gauhauptstellenleiter in der Auslandsorganisation der NSDAP;
ab spätestens 1938 Leiter des dortigen Rechtsamtes
ab 1938 Regierungsassessor im Reichswirtschaftsministerium
ab 1942 Tätigkeit in der Sondergruppe „Gewerbliche Wirtschaft“ des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete (zunächst als Regierungs-, danach im Range eines Oberregierungsrats)
Apr./Mai 1949 Tod infolge einer tbc-Erkrankung im Sowjetischen Speziallager Sachsenhausen
Januar 1951 Rehabilitierung (posthum) auf Grundlage der Anordnung BK/O (46) 101a der Alliierten Kommandantur (26.2.1946)

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-I/57770; R 9361-VIII KARTEI/20851289; R 9361-IX KARTEI/39350801.

DRK-Suchdienst München, ZNK, Hans Schomaker.

LA Berlin, B Rep. 031-01-02 Nr. 11718.

Normdaten

GND: 125453566

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.