Rudolf Benkendorff

Ministerialdirigent im RLM

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Lebenslauf

6. August 1890 Geboren in Hamburg
1908 – 1910 Studium der Staatswissenschaften in Heidelberg
1910 – 1913 Studium der Staatswissenschaften in Kiel
1913 Promotion (Dr. rer. nat.)
1913 – 1914 Klimaphysiologische Arbeiten für die Universität Berlin auf Norderney und in Cuxhaven
1914 Kriegsfreiwilliger in der 1. Ersatz-MG-Kompanie des IX. Armeekorps und der Reserve-Jägerkompanie 266
1915 Zugführer im Infanterieregiment 187
1915 – 1916 Ausbildungsoffizier in der 1. Ersatz-MG-Kompanie des IX. Armeekorps
1916 – 1918 Ordonanzoffizier und Kompanieführer im Reserve-Jäger-Battaillon 18, zuletzt Leutnant der Reserve
1919 Leiter der Drachenwarte in Seerappen (Ostpreußen)
1919 – 1926 Meteorologe und Sachberarbeiter für Wetternachrichtenwesen an der Deutschen Seewarte, Abteilung III Hamburg
1926 – 1933 Referent für Wetterdienst und Flugsicherung in der Abteilung Luftfahrt im Reichsverkehrsministerium
1933 – 1934 Leiter der Abteilung Flugwetterdienst des Reichsamts für Flugsicherung und Wetterdienst
1934 – 1939 Leiter der Abteilung Wetterdienst beim Luftkreis-Kommando VI (See) bzw. Luftwaffenkommando See Kiel
1939 – 1943 Chefmeteorologe beim Luftflottenkommando 2
1943 – 1945 Chef des Wetterdiensts der Luftwaffe im RLM
1945 – 1947 US-Amerikanische Kriegsgefangenschaft
1953 – 1960 Präsident des Deutschen Wetterdiensts Frankfurt
4. August 1973 Gestorben in Hamburg

Quellen

StA HH 731-8_A 752

Literatur

Hildebrand, Karl Friedrich: Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935­–1945. Die militärischen Werdegänge der Flieger-, Flakartillerie-, Fallschirmjäger-, Luftnachrichten- und Ingenieur-Offiziere einschließlich der Ärzte, Richter, Intendanten und Ministerialbeamten im Generalsrang, Bd. 1: Abernetty – v. Gyldenfeldt (= Deutschlands Generale und Admirale, Teil II: Die Generale der deutschen Luftwaffe, Bd. 1: A–G), Osnabrück 1990.

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