Paul Ritterbusch

Referent im REM

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Lebenslauf

25. März 1900 Geburt in Zschakau
Mai 1918 Kriegsabitur in Eilenburg
1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
1920 – 1925 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Halle und Leipzig
1925 Promotion in Leipzig
ab 1925 Assistent am Institut für Politik, Öffentliches Recht und Völkerrecht der Universität Leipzig
1928 Habilitation in Leipzig
Sept. 1932 Eintritt in die NSDAP
Okt. 1933 – 1935 Professor für öffentliches Recht an der Universität Königsberg
1935 – 1941  Professor für Verfassungs-, Verwaltungs- und Völkerrecht an der Universität Kiel
1937 – 1941 Rektor der „Grenzlanduniversität“ Kiel
1940 – 1944 Referent im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (REM) im Rang eines Ministerialdirigenten (zunächst nebenamtlich), Koordination des „Kriegseinsatzes der Geisteswissenschaften“, Initiierung der „Aktion Ritterbusch“
1941 Ministerialdirigent und stellvertretender Chef des Amts Wissenschaft im REM
1941 Verlegung seines Lehrstuhls von Kiel nach Berlin
Ende 1944 Volkssturmführer
26. April 1945 Suizid in Düben

Literatur

Grüttner, Michael: Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik (= Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, Bd. 6), Heidelberg 2004, S. 140.

Klee, Ernst: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Hamburg 22016, S. 500.

Otto, Martin: Ritterbusch, Paul, in: Neue Deutsche Biographie 21 (2003), S. 668-670 (online-Version).

 

Normdaten

GND: 121127265

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