Kurt Zierold

Ministerialrat im REM

Film und Bild, 7. Jg., Heft 2, 15.2.1941

Lebenslauf

5. Feb. 1899 Geburt in Bromberg
1907 – 1917 Besuch der Gymnasien in Schweidnitz, in Verden und des König-Wilhelm-Gymnasiums in Stettin
1917 – 1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg als Kriegsfreiwilliger
1918 – 1921 Studium der Rechtswissenschaften in München, Berlin und Greifswald
1921 Promotion an der Universität Greifswald
1921 Referendarexamen in Stettin
1924 Gerichtsassessorexamen in Berlin
Jan. 1925 im preußischen Kultusministerium tätig
1926 Überweisung an das Oberpräsidium (Provinzialschulkollegium) in Koblenz, Ernennung zum Amts- und Landrichter
Ende 1926 Rückversetzung in die Volksschulabteilung des preußischen Kultusministeriums
1927 Ernennung zum Regierungsrat
1929 Ernennung zum Oberregierungsrat
1931 Übertritt in die Kunstabteilung des preußischen Kultusministeriums
Film- und Kulturreferent
1934 Ernennung zum Ministerialrat im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (REM), Aufbau der Reichsstelle für den Unterrichtsfilm (RfdU), später Reichsanstalt für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (RWU)
August 1937 Beurlaubung vom Dienst in der Kunstabteilung
Herbst 1945 vorübergehend Leiter der Hochschulabteilung im niedersächsischen Kultusministerium
1949 – 1951/52 geschäftsführender Vizepräsident der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft
1951/52 – 1964 Generalsekretär der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
31. Mai 1989 Tod in Bad Godesberg

Literatur

Deutsche Biographische Enzyklopädie, Bd. 10, S. 659.

Ewert, Malte: Die Reichsanstalt für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (1934-1945), Hamburg 1998, S. 139-142.

Klee, Ernst: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Hamburg 22016, S. 695.

 

Normdaten

GND: 116989289

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