Ernst Sagebiel

Ministerialrat im RLM

Bundesarchiv Bild 183-H28070, Berlin, Reichsluftfahrtministerium, Richtfest, CC BY-SA 3.0 DE

Lebenslauf

2. Oktober 1892 Geboren in Braunschweig
1912 Abitur an der Johann-Albrecht-Oberrealschule Braunschweig
1912 Beginn Studium Hochbau an der Technischen Hochschule Braunschweig
1914 Eintritt in das Heer
1915 – 1920 Französische Kriegsgefangenschaft in Château Landon
1922 Abschluss des Studiums
1922 Architekt im Regierungsbaumeisteramt Bonn
1923 Architekt im Preußisches Neubauamt der Universität Bonn
1924 Hochzeit mit Gertrude, geborene Schwarz
1924 – 1928 Mitarbeiter im Architektenbüro Jacob Koerfer in Köln
1927 Promotion an der Technischen Hochschule Braunschweig im Fach Architektur
1929 – 1932 Geschäftsführer im Architektenbüro Erich Mendelsohn in Berlin
1932 – 1933 Leiter der Bauabteilung der Firma Leiser
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 2580 820)
1933 – 1934 Mitgliedschaft in der SA
1933 – 1935 Vorsteher der Bauleitung der Deutschen Verkehrsschule in Celle und Berlin (RLM)
1934 Beginn der Planungen zum Bau des Reichsluftfahrtministeriums
1935 – 1938 Eintritt in den Staatsdienst als Oberregierungsbaurat ins Luftwaffenverwaltungsamt LD III Gruppe bau im Reichsluftfahrtministerium
1935 Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Berlin (Lehrauftrag wird nie wahrgenommen)
1935 Beginn der Planungen zum bau des Flughafen Tempelhof
1936 Ernennung zum Ministerialrat und Fertigstellung des Reichsluftfahrtministeriums
1938 – 1945 Wechsel vom Luftwaffenverwaltungsamt ins Ministeramt des RLM
1938 Verleihung des Titels „Professor“ durch Adolf Hitler
1945 Flucht nach Aschheim bei München und kurzzeitige US-amerikanische Gefangenschaft
1947 Beitritt Berufsverband freischaffender Architekten und Bauingenieure München
1949 – 1951 Architekt in München
1952 – 1953 Bau- bzw. Oberbauleiter beim Finanzbauamt München
1964 – 1970 Wohnhaft in Starnberg
5. März 1970 Gestorben in Folge eines Schlaganfalls

Literatur

Dittrich, Elke: Ernst Sagebiel. Leben und Werk (1892 – 1970), Berlin 2005.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.