Hans Schäfer

Oberregierungsrat im RMfdbO

Bundesarchiv Bild 183-C0228-0046-014, Hans Schäfer

Lebenslauf

26. Januar 1910 Geburt in Rhodt
bis 1934 Abitur in Neustadt/Weinstraße;
Studium der Rechtswissenschaften in München, Marburg und Würzburg
1933 Eintritt in die SA
Eintritt in die NSDAP
1934 Promotion in Würzburg
1937 – 1939 Hilfsreferent für Patent- und Urheberrecht in der Abt. Zivilrecht des Reichsjustizministeriums (ab 1939: Landgerichtsrat)
1939 – 1942 Dienst bei der Wehrmacht
1942 – 1945 Referent bzw. Oberregierungsrat im Reichsjustizministerium bzw. im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete
1945 – 1947 Weinbauer in der Pfalz
Einstufung als „unbelastet“ (Kategorie V) im Spruchkammerverfahren
1947 – 1955 Referent und Abteilungsleiter im Justizministerium von Rheinland-Pfalz
1955 – 1962 Leiter der Abteilung Verfassung, Staatsrecht und Verwaltung im Bundesinnenministerium
1962 – 1966 Staatssekretär im Bundesinnenministerium
Januar 1967 Eintritt in die F.D.P.
1967 – 1971 Staatssekretär im Bundesinnenministerium
1971 – 1978 Präsident des Bundesrechnungshofes
6. Mai 1980 Tod in Bad Kissingen

Literatur

Art. „Hans Schäfer“, in: Munzinger online. Internationales Biographisches Archiv, online unter URL: http://www.munzinger.de/document/00000010272, 28. Juli 1980.

Stange, Irina: Das Bundesministerium des Innern und seine leitenden Beamten, in: Bösch, Frank/Wirsching, Andreas (Hrsg.): Hüter der Ordnung. Die Innenministerien in Bonn und Ost-Berlin nach dem Nationalsozialismus (= Veröffentlichungen zur Geschichte der deutschen Innenministerien nach 1945, Bd. 1), Göttingen 2018, S. 55-121.

 

Normdaten

GND: 118748203

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