Carl Cranz

Ministerialdirigent im RMfdbO

Illustrierter Beobachter, Jg. 17, Folge 2, 8. Januar 1942.

Lebenslauf

1. November 1896 Geburt in Gumbinnen (russ. Gussew)
1925 – 1932 Schriftleiter bei der Deutschen Zeitung
1. November 1932 Eintritt in die NSDAP
1933 – 1941 Tätigkeit beim Völkischen Beobachter, u.a. als Ressortleiter Innenpolitik, Chef vom Dienst und zuletzt stellv. Hauptschriftleiter
Juni 1933 Eintritt in die SA
ab 1941 Abteilungsleiter Presse und Aufklärung und Pressechef im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (im Range eines Majors der Flieger)
1944 Ernennung zum Ministerialdirigenten (bereits zur Wehrmacht abgeordnet)
nach 1945 Tätigkeit als Journalist
20. März 1980 Tod in Wesel

Literatur

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Bd. 7: Sowjetunion mit annektierten Gebieten I. Besetzte Sowjetische Gebiete unter deutscher Militärverwaltung, Baltikum und Transnistrien, bearb. v. Hoppe, Berg/Glass, Hiltrud, München 2011.

Zellhuber, Andreas: „Unsere Verwaltung treibt einer Katastrophe zu…“. Das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete und die deutsche Besatzungsherrschaft in der Sowjetunion 1941-1945 (= Berlin & München. Studien zu Politik und Geschichte, Bd. 3), München 2006.

Quellen

Mitteilungsblatt des Reichsministers für die besetzten Ostgebiete, Berlin, Nr. 14/1944.

Rheinische Post Wesel, 22. März 1980.

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