Ralf Zeitler

Abteilungsleiter im RMfdbO

Das Deutsche Führerlexikon 1934/35, Berlin 1934.

Lebenslauf

 

7. Oktober 1903 Geburt in St. Petersburg
1923/24 Mitglied innerhalb paramilitärischer Verbände der Schwarzen Reichswehr;
bis 1931 Gymnasium und Abitur in Dorpat (estn. Tartu);
Studium der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften in Berlin, Köln und Rostock;
Promotion zum Dr. rer. pol. in Rostock
1931 – 1933 Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter und Referent im Reichsverband kommunaler und anderer öffentlicher Arbeitgeberverbände Deutschlands
Dezember 1931 Eintritt in die SA
Februar 1932 Eintritt in die NSDAP
1933 – 1937 stellvertretender Geschäftsführer und Vizepräsident des Deutschen Gemeindetags
1937 – 1941 geschäftsführender Generaldirektor der Wirtschaftlichen Vereinigung der Deutschen Gaswerke AG
1940 – 1945 Dozent für Kommunalwissenschaften an der Universität Berlin
ab 1941 erneut leitende Funktion beim Deutschen Gemeindetag;
Leiter der Abteilung Russland (I-4) im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete
nach 1945 Geschäftsführer einer Krankenhausgesellschaft in Hamburg
10. November 1953 Tod in Hamburg

Literatur

o. A.: Ralf Zeitler, online: Die Geschichte der Wirtschaftswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Gruner, Wolf: Öffentliche Wohlfahrt und Judenverfolgung. Wechselwirkungen lokaler und zentraler Politik im NS-Staat (1933–1942) (= Studien zur Zeitgeschichte, Bd. 62), München 2002.

Klee, Ernst: Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Hamburg 22016.

Zellhuber, Andreas: „Unsere Verwaltung treibt einer Katastrophe zu…“. Das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete und die deutsche Besatzungsherrschaft in der Sowjetunion 1941-1945 (= Berlin & München. Studien zu Politik und Geschichte, Bd. 3), München 2006.

 

Normdaten

GND: 1015221912

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