Lothar Schiedlausky

Oberregierungsrat a.D. im RMfdbO

BArch, R 3101/36891

Lebenslauf

18. Januar 1905 Geburt in Genthin
Realgymnasium (Abitur)
bis 1927 Studium der Rechtswissenschaften
1927 – 1931 Ausbildung als Gerichtsreferendar;
Ernennung zum Gerichtsassessor
15. Oktober 1928 Eintritt in die SA
1. März 1930 Eintritt in die NSDAP
Dez. 1931 – Mai 1933 Tätigkeit beim Reichskommissar für die Osthilfe
ab Mai 1933 Übernahme in den Dienst des Preußischen Finanzministeriums
1. Oktober 1933 Ernennung zum Regierungsassessor
Ernennung zum Oberregierungsrat
– 1937 – stv. Landrat des Kreises Rügen
– 1937 – SA-Standartenführer
ab 1938 Hauptgeschäftsführer der IHK Krefeld
November 1938 aktive Beteiligung an den Novemberpogromen in Krefeld
1941 – Mai 1942 Wirtschaftsberater beim Bevollmächtigten des Reichs für Griechenland, Athen
ab ca. Juli 1942 Abteilungsleiter (Militärverwaltungsabteilungschef) der Sondergruppe “Verkehr” und zugleich Gruppenleiter “Verkehrs- und Transportplanung” im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete bzw. beim Wirtschaftsstab Ost;
zeitgleich Tätigkeit in Hauptabteilung VI, Referat 4, des Reichswirtschaftsministeriums
20. April 1943 Beförderung zum SA-Oberführer
– Dez. 1948 – geschäftsführender Teilhaber der Lilly Merchandising Co. KG, Salzburg

 

Literatur

Isphording, Bernd/Keiper, Gerhard/Kröger, Martin: Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871-1945, Bd. 4: S, Paderborn u.a. 2012.

Rotthoff, Guido: Krefelder Juden, Bonn 1981.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 3101/36891; R 9361-III/569278.

StA Coburg, Spk Hof-Stadt 265.

 

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