Johann Ruppert

Oberregierungsrat im RMfdbO

„Johann Peter Ruppert, Professor für Pädagogische Psychologie, 1901 bis 1902“ (DIPF/BBF/Institutsarchiv: Best. 301 , FOTO 27)

Lebenslauf

7. Juli 1901 Geburt in Damm
1907 – 1915 Landschule in Damm
1915 – 1918 Präparandenanstalt in Frankenberg (Hessen)
1918 – 1921 Königliches Lehrer-Seminar in Frankenberg
1921 – 1923 Vertretungs- und Aushilfslehrer in verschiedenen Stellungen
1923 – 1925 Ausbildung zum Turn- und Sportlehrer am Institut für Leibesübungen der Universität Marburg
1925 – 1930 Studium der Psychologie, Philosophie, Pädagogik und Geologie in Marburg und Göttingen
1930 – 1934 Schulamtsbewerber bzw. Volksschullehrer an verschiedenen Volksschulen in Hessen
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
1934 – 1939 leitender Heerespsychologe bei der Prüfungsstelle Stuttgart
1935 Promotion zum Dr. phil.
1935 Ernennung zum Regierungsrat
1939 Ernennung zum Oberregierungsrat
1939 – 1942 Tätigkeit als Heerespsychologe in Nürnberg, Wien und Berlin
ab Sept. 1942 Tätigkeit im Informationsbüro des Führungsstabs Politik des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
1943 – 1944 Abordnung in die Schulabteilung beim Generalkommissar Nikolajew, Reichskommissariat Ukraine
Juni – Okt. 1944 Tätigkeit beim Befehlshaber des Ersatzheeres und Chef der Heeresrüstung
Mai 1945 – 1948 Tätigkeit als landwirtschaftlicher Arbeiter
26. Januar 1948 Einstufung in Kategorie V (Entlasteter) durch die Spruchkammer Marburg-Lahn
1948 – 1963 Tätigkeit am Pädagogischen Institut Darmstadt-Jugenheim, zunächst als Lehr- bzw. Forschungsbeauftragter;
anschließend Anstellung als Dozent (1951) sowie Ernennungen zum apl. Prof. (1954) und ao. Prof. (1959)
28. November 1949 Bestätigung des Spruchs vom Januar 1949 (Kategorie V) durch die Berufungskammer Gießen
1963 – 1969 Professor für Pädagogische Psychologie am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt/Main
18. Juli 1969 Emeritierung
1969 – 1971 Lehrbeauftragter an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt/Main
5. Dezember 1971 Tod

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 6/204; R 9361-VIII KARTEI/17960761.

HHStA Wiesbaden, Abt. 520/27 Nr. 17702.

“In Memoriam Johann Peter Ruppert”, in: Mitteilungen und Nachrichten des Deutschen Instituts für internationale pädagogische Forschung, Nr. 65/66 (1972), S. 1-19 (in: DIPF/BBF/Institutsarchiv, Best. 303).

 

Normdaten

GND: 116708735

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.