Alfons Martin

Referent im RMfdbO

BArch Berlin, R 9361-III/127824

Lebenslauf

9. Mai 1911 Geburt in Trier
bis 1930 Volksschule St. Paulus und Kaiser-Wilhelm-Gymnasium, beide Trier (Reifeprüfung)
1930 – 1936 Studium der Medizin in Freiburg, Bonn und Frankfurt/Main
3. Juni 1933 Eintritt in die SS
1936 Tätigkeit an einer Lungenheilanstalt in Schlesien
1936 – Nov. 1939 Tätigkeit im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Trier, zunächst auf der Inneren Abteilung (1936);
anschließend Tätigkeit auf der Unfallchirurgischen Abteilung, zuletzt als stellvertretender Abteilungsleiter
1. Mai 1937 Eintritt in die NSDAP
20. April 1939 Beförderung zum SS-Untersturmführer
Nov. 1939 – Jan. 1940 Dienst bei der Wehrmacht
30. Januar 1940 Übertritt zur Waffen-SS
Jan. 1940 – Aug. 1941 Dienst beim Sanitäts-Ersatz-Bataillon der Waffen-SS, im Ergänzungsamt der Waffen-SS sowie der SS-Ergänzungsstelle Rhein, Wiesbaden
20. April 1941 Beförderung zum SS-Obersturmführer
Sept. 1941 – Mai 1942 stv. Abteilungsleiter II-2 “Gesundheitswesen und Volkspflege” und Referent “Allgemeine Gesundheitsfragen” im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (Kommandierung vom SS-Sanitätsamt)
Mai 1942 – 1945 Dienst beim SS-Infanterie-Regiment 9, bei der 5. und 3. SS-Panzer-Division Totenkopf und beim Generalkommando des IV. SS-Panzerkorps
30. Januar 1943 Beförderung zum SS-Haupsturmführer
ab ca. 1950 Frauen- und praktischer Arzt mit eigener Praxis in Trier
nach 1994 Tod

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-III/127824; R 9361-III/542198; R 9361-IX KARTEI/27711324.

StA München, STAANW 21235.

 

Auskünfte

Stadtarchiv Trier, 28. Januar 2020.

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.