Ernst Adalbert Voretzsch

Referent im RMfdbO

Mediathek des Lehrstuhls für Christliche Archäologie der FAU Erlangen-Nürnberg, Fotograf: Artur Röckelein

Lebenslauf

27. Juni 1908 Geburt in Hamburg
bis 1929 Gymnasium in Altenburg (Abitur)
1930 – 1933;
1935 – 1941
Studium der Theologie, Orientalistik, Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte in Göttingen, Leipzig, Kiel und Berlin
1937 Eintritt in die NSDAP
1940 – 1942 wissenschaftliche Hilfskraft am Seminar für christliche Archäologie und kirchliche Kunst an der Universität Berlin
1942 – 1943 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter in der Vorderasiatischen Abteilung bei den Staatlichen Museen Berlin
Ämter als Reichsstellenleiter und Gemeinschaftsleiter
1943 – 1945 Haupteinsatzführer im Sonderstab Bildende Kunst des Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg
Referent (nebenamtlich) in Abt. I-6 “Kulturpolitik” des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
2. März 1945 Promotion zum Dr. phil. in Berlin
1945 – 1947 Internierung
Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) im Rahmen der Entnazifizierung
Nov. 1947 – Mrz. 1953 wiss. Hilfskraft bzw. wiss. Assistent für christliche Archäologie am Kirchengeschichtlichen Seminar der Universität Tübingen
1953 – 1954 wiss. Assistent an der Theologischen Fakultät der Waldenser, Rom
1953 – 1954 Tätigkeit in der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Tübingen
Juli – Nov. 1954 wiss. Assistent am Leibniz-Kolleg der Universität Tübingen
Dez. 1954 – Juni 1959 Tätigkeit für das Archäologische Institut, Rom, u.a. als Vertreter des Bibliotheksleiters
25. Oktober 1958 Habilitation
Mrz .1961 – Okt. 1973 Professor für Christliche Archäologie und christliche Kunstgeschichte an der Universität Erlangen
24. Juni 1991 Tod in Erlangen

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, VBS 1027 (R 6)/ZA VI 3714 01-38.

UA Erlangen, F2/1 Nr. 1449.

 

Normdaten

GND: 104379218X

 

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