Georg Marquart

Adjutant im RMfdbO

BArch, VBS 1009 (NS 23)/ZA II 07796

Lebenslauf

6. November 1904 Geburt in Böttingen
1911 – 1916 Volksschule Großkötz
1916 – 1925 Humanistisches Gymnasium Günzburg (Abitur)
1925 – 1930 Studium der Slawistik, Geschichte, Neogräzistik und Byzantinistik in München;
Promotion zum Dr. phil.
Okt. 1930 – Mrz. 1933 Privatlehrer an der Lehranstalt Bühler;
Gründung und Betrieb einer eigenen Privatschule in Regensburg
1. Februar 1932 Eintritt in die SA
1. Februar 1932 Eintritt in die NSDAP
ab 1932 NSDAP-Ämter als Blockwart und Sektionsleiter
bis 1933 HJ-Führer am Standort Regensburg
1. Februar 1933 Beförderung zum SA-Truppführer
Apr. – Aug. 1933 SA-Kursleiter für die Hilfspolizei Regensburg
1. August 1933 Beförderung zum SA-Sturmführer
Okt. 1933 – Mrz. 1934 Tätigkeit beim Arbeitsamt Regensburg
ab Dezember 1933 (beauftragter) Führer des SA-Sturms R 2/11
Apr. – Mai 1934 Kursteilnehmer in der SA-Sportschule Zwiesel
Juni – Nov. 1934 Küchen- und später Schulungswart bei der SA-Sportschule Zwiesel
15. Juli 1934 Beförderung zum SA-Obersturmführer
Jan. – Juni 1935 M-(Spionageabwehr)-Beauftragter im Bereich 19 (Regensburg) beim Chef des Ausbildungswesens der SA
Juli 1935 – Feb. 1937 hauptamtliche Tätigkeit (SA-Hauptsturmführer) bei der SA-Standarte 11 (Regensburg)
Mrz. 1937 – Nov. 1939 Lehrtätigkeit an der SA-Gruppenschule Bayerische Ostmark, Hof/Saale
Dez. 1939 – Juni 1941 Dienst bei der Wehrmacht
Juli 1941 – Mai 1945 Adjutant des Reichsministers Rosenberg im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete
Januar 1942 Beförderung zum SA-Standartenführer
Mai 1945 – April 1948 Internierung in Neumünster, Eselheide und Adelheide
20. Dezember 1948 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch den Entnazifizierungs-Hauptausschuss Lkrs. Flensburg
ab Januar 1950 Angestellter im Bahnhofshotel Flensburg
– 1963 – Außendienstleiter in Nürnberg
17. April 1979 Tod in Nürnberg

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-IX KARTEI/27660030; VBS 1009 (NS 23)/ZA II 07796; VBS 1027 (R 6)/ZD I 3069.

LASH, Abt. 460.4 Nr. 170.

StandesA Nürnberg, Nr. 2088/1979.

Einwohnerbuch der Stadt Nürnberg 1963, Jg. 74.

 

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