
Lebenslauf
| 31. Juli 1900 | Geburt in Schwerin |
| 1907 – 1915 | Besuch der Volksschule |
| Danach | kaufmännische Ausbildung an der Handelsschule |
| Juni 1918 | Teilnahme am Ersten Weltkrieg |
| Feb. 1919 | In der Stadtverwaltung Schwerin im Bürodienst tätig |
| 1920 | Übersiedlung nach Hamburg |
| Juni – Nov. 1920 | kurzzeitig Selbsständiger im Auktionswesen |
| Nov. 1920 – Mai 1923 | beschäftigt bei der Schutzpolizei Hamburg, aus dem Dienst entlassen wegen eines Falles der fahrlässigen Tötung im Dienst, strafrechtliches Verfahren wird eingestellt |
| Okt. 1931 | Eintritt in die NSDAP |
| Bis 1933 | Bekleidung mehrerer Parteiämter |
| 1933 – 1935 | NSDAP-Kreisleiter im Kreis Hamburg-Eppendorf |
| Ab Jan. 1934 | zusätzlich Gaupressewert der NSDAP in hamburg und beim Parteiorgan “Hamburger Tageblatt” beschäftigt |
| 1934 | Ins RMVP übernommen als Pressereferent und kommissarischer Leiter der Landesstelle Hamburg, zugleich Landeskulturverwalter der Reichskulturkammer |
| 1935 | Gaupropagandaleiter im NSDAP-Gau Hamburg und Leiter des Reichspropagandamates Hamburg |
| 1. April 1935 | Offizielle Ernennung zum Leiter des Landessstelle Hamburg des RMVP |
| April 1938 | Erfolglose Kandidatur auf der Liste zum Großdeutschen Reichstag |
| Jan. 1939 | Auf Betreiben Goebbels´ ins RMVP nach Berlin versetzt, dort Hauptgeschäftsführer der Reichskulturkammer, Aussscheiden aus NSDAP-Ämtern in Hamburg |
| Juli 1940 | Hauptabteilungsleiter des Hauptamts “Volksaufklärung und Propaganda” im deutsch besetzten Generalgouvernenemt |
| April 1941 | Ablösung als Hauptamtsleiter durch seinen Stellvertreter Wilhelm Ohlenbusch nach Skandalen um Alkoholmissbrauch |
| April 1941 – Dez. 1941 | beschäftigt beim Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete im Bereich Propaganda |
| April 1942 | Beendigung der Tätigkeit bei der Reichskulturkammer und Rückkehr nach Hamburg |
| Juni 1942 | Eintritt in die SS |
| 1981 | Tod |
Literatur
Stockhorst, Erich: Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich? Velbert 1967, S. 385.
Jockheck, Lars: Propaganda im Generalgouvernement – Die NS-Besatzungspresse für Deutsche und Polen 1939–1945, Osnabrück 2006, S. 76.
Quellen
Boelcke, Willi A. (Hg.): Kriegspropaganda 1939–1941. Geheime Ministerkonferenzen im Reichspropagandaministerium, Stuttgart 1966, S. 69.
Friedrich, Klaus-Peter (Bearb.): Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Bd 4: Polen – September 1939-Juli 1941, München 2011, S. 317, Dok. 131, Anm. 7.
Präg, Werner/ Jacobmeyer, Wolfgang (Hgg.): Das Diensttagebuch des deutschen Generalgouverneurs in Polen 1939–1948, Stuttgart 1975, S. 952.
Schmidt, Erich, in: Pressemappe des 20. Jahrhunderts. Digitalisierung der Pressearchive von HWWA und IFW. Online unter: http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20E/Digiview_MID.cfm?mid=P015656 (19.10.2020).
