Karl Massar

Oberregierungsrat im RMfdbO

BArch, R 9361-III/128369

Lebenslauf

24. Oktober 1902 Geburt in Oppau (Ludwigshafen)
1909 – 1914 Volksschule in Oppau
1914 – 1923 Oberrealschule in Ludwigshafen (Reifezeugnis)
1923 – 1927 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, Zeitungswissenschaft und Statistik in Heidelberg
1927 – 1942 Tätigkeit beim Statistischen Reichsamt, zunächst als Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter;
später als Hilfsreferent und Referent im Bereich (Straßen-)Baustatistik
1930 – 1931 Mitglied der SPD
Juli 1932 – April 1933 Mitglied der DNVP
April 1933 Antrag auf Aufnahme in die NSDAP (abgelehnt)
Mrz. 1934 – Juli 1940 Mitglied des NSKK, zuletzt als Oberscharführer (ab 1937)
ab 1935 Abordnung zum Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen
29. Juni 1937 neuerlicher Antrag auf Aufnahme in die NSDAP
25. August 1938 Ernennung zum Regierungsrat
ab 1938 Beauftragter des Reichsministers Todt beim Westwallbau (Dienststelle Wiesbaden)
1938 – 1942 Referent für Bauüberwachung beim Generalbevollmächtigten für die Regelung der Bauwirtschaft und Baustoffreferent bei der Reichsstelle für Steine und Erden
Februar 1940 Genehmigung des NSDAP-Aufnahmeantrags rückwirkend zum 1. Mai 1937
1. Juli 1940 Eintritt in die SS
1941 – 1945 Referent “Bauwirtschaft und Baustoffe” sowie Sachbearbeiter “Siedlungswesen” im Reichswirtschaftsministerium (ab 1942 übernommen)
1941 – 1944 Referent “Steine und Erden” in Abt. III Wi – 4 “Sondergruppe Gewerbliche Wirtschaft” des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete bzw. als Oberkriegsverwaltungsrat im Wirtschaftsstab Ost
6. November 1942 Ernennung zum Oberregierungsrat
Jan. 1943 – Juli 1944 SS-Untersturmführer beim Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
ab Aug. 1944 SS-Untersturmführer im SS-Oberabschnitt Spree
1945 – 1946 Sonderaufträge im Bereich des Bayerischen Wirtschaftsministeriums;
Einrichtung einer Abwickelungsstelle des Reichswirtschaftsministeriums in München
Juni 1946 – Aug. 1949 Geschäftsführer bei Beringer, Massar & Co., Bauunternehmung und Betonsteinwerke, Ludwigshafen
24. Oktober 1947 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch die Spruchkammer IV München
Mrz. 1950 – Jan. 1954 Referent “Bauwirtschaft” im Bundesministerium für Wirtschaft, zunächst im Angestelltenverhältnis1
30. August 1951 Übernahme in das Beamtenverhältnis und Ernennung zum Regierungsdirektor
11. November 1953 Ernennung zum Ministerialrat
30. Januar 1954 Tod in Bonn

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-II/691619; R 9361-III/128369; R 9361-III/542332; R 9361-IX KARTEI/27810595.

BArch Koblenz, PERS 101/73532.

 

Auskünfte

Bürgerservicebüro Worms, 6. Mai 2020.

 

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