Walter Haynberg

Referent im RMfdbO

Lebenslauf

14. Juli 1904 Geburt in St. Petersburg
Hausunterricht
1913 – 1918 (deutsche) St. Petri-Kirchenschule in St. Petersburg
1918 Übersiedlung in das Baltikum infolge der Russischen Revolution
1918 – 1922 Deutsches Gymnasium in Pernau (Pärnu) (Abitur)
1923 – 1924 Studium der Geschichte am Herder-Institut, Riga
verschiedene Prüfungen am Pädagogium Reval
Aug. 1925 – Juli 1930 Lehrer für Mathematik, Physik, Chemie und Kosmographie am Deutschen Privatgymnasium Wesenberg (Rakvere)
1929 – 1935 Studium der Mathematik in Dorpat
Aug. 1930 – Mai 1933 Lehrer für Mathematik am Städtischen Deutschen Gymnasium in Dorpat
1933 VDA-Austauschstudent in Rostock
1. Juni 1933 Eintritt in die SA
Oktober 1933 Entlassung aus dem Estnischen Staatsdienst infolge Nichtbestehens einer notwendigen Grundschullehrerprüfung
Oktober 1933 Lehrtätigkeit an der Fortbildungsschule der Landespolizei, Rostock
Okt. 1933 – 1935 Hilfslehrer an der Niklot-Schule, Schwerin
ca. 1933 – 1935 Mitarbeiter beim „Niederdeutschen Beobachter. Kampfblatt der NSDAP Mecklenburg“
April 1935 Mittelschullehrerprüfung in Rostock
– Okt. 1940 – Mittelschullehrer in Braunsfelde (Pommern)
1. Juli 1941 Eintritt in die NSDAP
spät. ab Sept. 1942 Referent in Abt. I-1 „Allgemeine politische Angelegenheiten“ des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
– 1942 – Autor im Schulungsblatt des Inspekteurs der Sicherheitspolizei und des SD Stettin
1947 Tod bei Quakenbrück

 

Literatur

Adelheim, Georg: Baltische Totenschau 1939-1947, Göttingen 1947.

Harten, Hans-Christian: Weltanschauliche Schulung der SS und der Polizei im Nationalsozialismus. Zusammenstellung personenbezogener Daten, 2017.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-IV/332251; R 9361-VIII KARTEI/9260726; R 9361-IX KARTEI/13971405.

LHA Schwerin, 5.12-7/1 Nr. 14383.

Matrikelportal Rostock, Immatrikulation von Walter Haynberg.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.