Adele Petmecky

Abteilungsleiterin im RMfdbO

Foto: privat

Lebenslauf

16. Dezember 1908 Geburt in Düren
bis 1929 Besuch der Ursulinenschule, des Lyzeums und des Städtischen Oberlyzeums in Düren (Abitur)
1929 – 1933 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Köln
Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Nationalsozialistischer Studentinnen (ANSt) in Köln und dort zugleich Leiterin der Abteilung IV „Hauptamt für Studentinnen“
1. April 1933 Eintritt in die NSDAP
1934 Promotion zur Dr. iur.
Ausbildung als Gerichtsreferendarin, u.a. am Kammergericht Berlin
1. August 1935 Eintritt in die NS-Frauenschaft in Berlin
– 1936 – Tätigkeit beim Gesamtverband Deutscher antikommunistischer Vereinigungen (Antikomintern)
ab 1941 (?) hauptamtliche Abteilungsleiterin bei der NS-Frauenschaft
spät. Sept. 1942 – Aug. 1944 Leiterin der Abteilung I-10 „Frauen“ im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete
1945 vermutlich Tod oder Selbstmord in Berlin

 

Literatur

Franken, Irene: „Ja, das Studium der Weiber ist schwer!“ Studentinnen und Dozentinnen an der Kölner Universität bis 1933. Katalog zur Ausstellung in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln 28. April – 10. Juni 1995, Köln 1995.

Manns, Haide: Frauen für den Nationalsozialismus. Nationalsozialistische Studentinnen und Akademikerinnen in der Weimarer Republik und im Dritten Reich, Opladen 1997.

Röwekamp, Marion: Die ersten deutschen Juristinnen. Eine Geschichte ihrer Professionalisierung und Emanzipation (1900-1945), Köln/Weimar/Wien 2011.

Waddington, Lorna: Hitler’s Crusade. Bolshevism and the Myth of the International Jewish Conspiracy, London/New York 2007.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-II/800227; R 9361-IX/32150144.

Privatarchiv E. Petmecky.

Schweizerisches BAR, E4320B#1987/187#1562*.

 

Normdaten

GND: 1055211292; 125862229; 172507081.

 

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