Karl Megerle

Referent im RMVP

Der Großdeutsche Reichstag 1938, IV. Wahlperiode, Berlin 1938.

Lebenslauf

18. Okt. 1894 Geburt in Neuenstein
Volksschule und Lehrerseminar in Künzelsau
1914 – 1916 Kriegsfreiwiliger im Ersten Weltkrieg, schwere Verwundung
nachgeholtes Abitur als Externer
Studium der Geschichte, Germanistik, Philosophie und Staatswissenschaften
Febr. 1922 Promotion in Tübingen
Tätigkeit im Schulaufsichtsdienst
1924 außenpolitischer Schriftleiter in Stuttgart und Hamburg
freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen, u.a. „Berliner Börsenzeitung“, „NSZ Rheinfront“, „Westfälische Landeszeitung“
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
1934 Referent in der Auslandsabteilung des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP), Sonderaufträge für Österreich, Leiter des „Büros Megerle“
1938 Mitglied des Reichstags
1939 – 1945 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter im Auswärtigen Amt, ab 1941 Beauftragter für Propaganda, ab 1943 für das Informationswesen im Stab des Reichsaußenministers
1960er Jahre Ermittlungen wegen Beteiligung an der „Feldscher-Aktion“ 1943/44
2. April 1972 Tod in Neuenstein

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 55/30110; R 55/21680; R 55/24834, 24835; R 55/24843, 24844; R 9361-I/2239; R 9361-II/697564; R 901/59660, 59661.

LABW HStAS, M 430/3 Bü 7494.

 

Literatur

Lilla, Joachim: Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch, Düsseldorf 2004, S. 408.

 

Normdaten

GND: 102117691

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