Maximilian Donnevert

Ministerialrat im REM

Regierung und Landtag von Elsaß-Lothringen 1911–1916. Biographisch-statistisches Handbuch, Mühlhausen 1911.

Lebenslauf

19. Dez. 1872 Geburt in Saarlouis
Besuch des Gymnasiums
Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg, Berlin und Straßburg
1895 im elsaß-lothringischen Justizdienst
1900 Rechtsanwalt beim Landgericht Metz
bis 1914 Mitglied der 2. Kammer des Elsaß-Lothring. Landtags
1914 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
1916 in der deutschen Verwaltung in Brüssel
1919 in der Reichsabwicklungsstelle vorsitzender Direktor der Trockenkartoffel-Verwertungs-Gesellschaft
1920 – mind. 1931 Ministerialrat und Vortragender Rat in der kulturpolitischen Abteilung des Reichsinnenministeriums
Reichskommissar bei der Notgemeinschaft deutscher Wissenschaften und bei der Kaiser Wilhelm Gesellschaft
1924–1932 Vorsitzender des Hilfsbundes für die „Elsaß-Lothringer im Reich“
bis 1936 Ministerialrat im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (REM)
4. Febr. 1936 Tod

Quellen

BArch Berlin: R 4901/17062-17069.

Brandenburgisches Landeshauptarchiv (BLHA), 5E AG Potsdam 6815.

Degeners Wer ist’s, Berlin 1935, S. 315.

Regierung und Landtag von Elsaß-Lothringen 1911–1916. Biographisch-statistisches Handbuch, Mühlhausen 1911, S. 204.

 

Literatur

Edition „Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik” online.

Hachtmann, Rüdiger: Wissenschaftsmanagement im “Dritten Reich”. Geschichte der Generalverwaltung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, Bd. 1, Göttingen 2007, S. 97 Anm. 62.

 

 

Normdaten

GND: 133315932

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