Ludwig Heymann

Regierungsrat im RMfdbO

BArch, R 9361-VIII KARTEI/10881340.

Lebenslauf

22. März 1913 Geburt in Groß-Gerau
bis 1931 Abitur in Gießen
bis 1931 Mitglied im Christlichen Verein Junger Männer (Wartburgbund)
1. November 1931 Eintritt in NSDAP und SA
1931 – 1935 Studium der Rechtswissenschaften in Gießen und Göttingen
Mitglied im Gießener Wingolf
Mitglied im NSDStB
1934 Ernennung zum SA-Obertruppführer
1935 – 1938 Ausbildung als Gerichtsreferendar in Gießen
1937 – 1938 Einsetzung als NSDAP-Kreishauptstellenleiter
ab 1937 Mitglied des NS-Rechtswahrerbunds, dort zeitweise Tätigkeit als Obmann
Aug. 1939 – 1941 Einberufung und Kriegsdienst bei der Wehrmacht
5. August 1940 Ernennung zum Regierungsassessor am Landratsamt Offenbach
1941 – Nov. 1942 Abordnung in Abt. II-Pers. des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
1942 Ernennung zum SA-Sturmführer
28. Mai 1942 Ernennung zum Regierungsrat
1942 – 1945 erneuter Kriegsdienst bei der Wehrmacht, zuletzt als Leutnant
Apr. 1945 – Jan. 1948 britische Kriegsgefangenschaft in Tel El Kebir (Ägypten)
– Juli 1948 – Angestellter bei der Kontroll Co. mbH, Bremen
28. Oktober 1948 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch die Spruchkammer Bremen und Einstellung des Verfahrens
Ernennungen zum Oberregierungsrat und Regierungsdirektor an unbekannter Stelle
21. November 2008 Tod in Langen (Geestland)

 

Literatur

Düsterberg, Rolf: Soldat und Kriegserlebnis. Deutsche militärische Erinnerungsliteratur (1945-1961) zum Zweiten Weltkrieg. Motive, Begriffe, Wertungen (= Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur, Bd. 78), Tübingen 2000.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-VIII KARTEI/10881340.

StA Bremen, 4,66 I 4543.

StA Darmstadt, G 21 B Nr. 3021.

 

Auskünfte

StadtA Bremerhaven, 20. April 2020.

Standesamt Groß-Gerau, 23. Oktober 2019.

 

Normdaten

GND: 108053806

 

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