Alfred Mehmel

Ministerialrat im RLM

BArch PERS 6/155346

 

Lebenslauf

22. September 1896 Geboren in Köln
1914 Realgymnasium in Köln, Abschluss Reife
1914 – 1918 Kriegsdienst, 1918 kurzzeitig in russischer Gefangenschaft, zuletzt Leutnant der Reserve
1918 – 1921 Bauingenieurwesen Studium an der Technischen Hochschule Darmstadt
November 1921 – Februar 1922 Privat-Assistent für Professor H. Kayser für Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Darmstadt
April 1922 – April 1923 Tätig in der Rhein. Hoch- und Tiefbau A.G. in Mannheim
Mai 1923 – März 1926 Assistent am Lehrstuhl für Beton- und Eisenbahnbetonbau und der Bautechnischen Versuchanstalt an der Technischen Hochschule Karlsruhe
5. Februar 1926 Promotion (Dr. Ing.)
April 1926 – Mai 1927 Tätig in der Friedrich Mehmel A.G. für Hoch- und Tiefbau in Hannover
Mai 1927 – Mai 1928 Tätig in der Abteilung für Straßen- und Brückenbau des Ruhrsiedlungsverbands in Essen
Juni 1928 – Mai 1931 Tätig in der Friedrich Mehmel A.G. für Hoch- und Tiefbau in Hannover
März 1930 Eheschließung mit Gertrud Brinkmann
Mai 1931 – Mai 1933 Tätig in der Firma Karl W. Brinkmann Bauunternehmung in Hannover
Dezember 1931 Erfolgloser Antrag auf Mitgliedschaft in der NSDAP
November 1933 – 1935 SA-Mitglied (Ausscheiden aufgrund des Eintritts in die Wehrmacht/Luftwaffe)
August 1933 – März 1934 Bauleiter bei der Deutschen Verkehrsfliegerschule (DVS) des RLM
April 1934 – September 1939 Abteilungschef der Abteilung LD 5 (Allgemeine Bauverwaltung) der Amtsgruppe Bau im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM (Vorgesetzter der Amtsgruppe Ministerialdirektor Karl Gallwitz)
Mai 1934 Habilitation an der Technischen Hochschule Karlsruhe
Juni 1934 Lehrauftrag an der Technischen Hochschule Karlsruhe
1. Juni 1935 Ernennung zum Regierungsrat
20. April 1936 Ernennung zum Oberregierungsrat
1939 – 1966 Direktor des Instituts für Eisenbeton- und Massivbau an der Technischen Hochschule Darmstadt
November 1939 – Oktober 1940 Abteilungschef der Abteilung LD 5 (Allgemeine Bauverwaltung) der Amtsgruppe Bau des Luftwaffenverwaltungsamts im RLM (Vorgesetzter der Amtsgruppe Ministerialdirektor Karl Gallwitz)
17. August 1939 Ernennung zum Ministerialrat
19. September 1939 Ernennung zum Ordentlichen Professor
Oktober 1939 – Juli 1946 Lehrstuhl für Eisenbeton- und Massivbau an der Technischen Hochschule Darmstadt
August 1940 Zeitweises Ausscheiden aus dem RLM, zur Verfügung im RLM
1941 – 1942 Abteilungschef der Abteilung V7 (Allgemeine Bauabteilung) der Amtsgruppe III (Bau) im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM (Vorgesetzter der Amtsgruppe Ministerialdirektor Karl Gallwitz)
1942 – 1944 Abteilungschef der Abteilung V4 (Allgemeine Abteilung) der Amtsgruppe II (Allgemeine Verwaltung) im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM (Vorgesetzter der Amtsgruppe Ministerialdirektor Wilhelm Untrieser)
1944 – 1945 Dekan der Fakultät für Ingenieurwesen an der Technischen Hochschule Darmstadt
15. November 1946 Im Spruchkammerverfahren der Stadt Darmstadt als Mitläufer eingestuft
1947 Berufung zum ordentlichen Professor für Massivbau an der Technischen Hochschule Darmstadt
1947 – 1948 Dekan der Fakultät für Ingenieurwesen an der Technischen Hochschule Darmstadt
März 1949 Mehmel unterstützt Ministerialdirigent Hermann Rühmekorf in seinem Spruchkammerverfahren
1950 Gründung eines Ingenieurbüros
1949 – 1951 Rektor der Technischen Hochschule Darmstadt
1958 – 1959 Dekan der Fakultät für Ingenieurwesen an der Technischen Hochschule Darmstadt
30. September 1964 Emeritierung
1964 – 1966 Kommissarische Wahrnehmung der Professur Massivbau an der Technischen Hochschule Darmstadt
1965 Verleihung der Silbernen Verdienstplakette der Stadt Darmstadt
1967 Verleihung des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik
15. November 1972 Gestorben in Darmstadt

 

Quellen

BArch PERS 6/155346.

BArch R 6/56.

HHStAW 504 10, 674 a.

HHStAW 504 10, 674 b.

HHStAW 520 05, 10725.

HHStAW 520/22 8636.

HStAD H 3 D 63178.

 

Normdaten

DNB: 1049919319

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