Georg Groß

Referent im RMfdbO

BArch Freiburg, PERS 6/298818

Lebenslauf

5. März 1887 Geburt in Groß-Zarnow (Czarnowo)
1893 – 1901 Volksschule und väterlicher Privatunterricht in Groß-Zarnow
1901 – 1904 Präparandenanstalt in Pyritz/Pommern
1904 – 1907 Königliches Lehrerseminar in Pyritz (Erste Lehrerprüfung)
1907 – 1910 Lehrer an einer Volksschule in Grammentin, Krs. Demmin
1910 Zweite Lehrerprüfung
1910 – 1911 Einjährig-Freiwilliger Im Grenadier-Rgt. Nr. 2 in Stettin
1911 – 1912 Lehrer an der Höheren Mädchenschule in Gollnow/Pommern
1913 – 1919 Lehrer am Realgymnasium Gollnow
1914 – 1916 Kriegsdienst als Infanterist und Zug- und Kompanieführer
1917 – 1919 Adjutant (g.v.) des Ersatz-Bataillons-Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 34 zu Neustettin
1917 Reifeprüfung an der Bismarck-Oberrealschule zu Stettin
1919 – 1922 Volksschullehrer in Berlin-Schöneberg
1919 – 1925 Studium der Chemie, Physik, Mathematik und Philosophie;
1. und 2. chemisches Verbandsexamen und Promotion zum Dr. phil.
1922 – 1925 Lehrer an der Mittelschule Berlin-Schönberg, nebenbei weiterhin Hochschulstudium
1925 – 1928 Fachlehrer für Chemie an Berliner Fachschulen
1927 – 1930 Mitglied der DVP
1928 – 1930 Studienrat an der Ingenieurschule Gauß, Berlin
1930 – 1934 stellv. Direktor der Ingenieurschule Gauß und Mitarbeiter am Institut für Technische Elektrochemie an der TH Charlottenburg
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
1934 – 1935 Direktor der photographischen Lehranstalt des Lette-Vereins (Höhere Lehranstalt für technische Frauenberufe)
1935 – 1942 Magistrats-Oberschulrat (Stadtschuldirektor) für das Berufs- und Fachschulwesen im Hauptschulamt Berlin
ab 1936 Mitglied im Schulausschuss des Deutschen Gemeindetages
ab 1937 Gaufachschaftsleiter und Mitarbeiter für Fachschulfragen in der Reichsfachschaft 6 des NSLB
1938 Verleihung des Treudienst-Ehrenzeichens
ab 1940 Mitglied im Reichsinstitut für Berufsausbildung in Handel und Gewerbe
1942 – Nov. 1944 Referent für das gewerbliche Berufs- und Fachschulwesen in Abt. I – 6 bzw. II – 7 (Schulwesen) des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
1944 – 1945 Abordnung zum Regierung Breslau als Vertreter des dortigen Regierungs- und Gewerbeschulrats
1945 – 1947 Laborhilfsarbeiter, Einkäufer und chemischer Berater bei der Gewerkschaft Ewald, Bergwerks- und Hüttenprodukte, in Zeitz
1947 – 1950 Chemiker (Entwicklungsarbeiter) in der metallo-chemischen Fabrik Dr. Leopold Rostosky, Berlin
25. August 1949 Rehabilitierung durch die Entnazifizierungskommission beim Magistrat von Groß-Berlin für Lehrer und Erzieher
1950 – min. 1952 Hauptreferent  für Ingenieurschulen im Hauptamt „Wissenschaft und Forschung“, Abteilung Volksbildung beim Magistrat Berlin
1969 Tod

 

Literatur

Wefeld, Hans Joachim: Ingenieure aus Berlin. 300 Jahre technisches Schulwesen, Berlin 1988.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-IX KARTEI/12091082.

BArch Freiburg, Freiburg PERS 6/298818.

LA Berlin, A Rep. 001-06 Nr. 34614; B Rep. 031-01-02 Nr. 1278; C Rep. 031-01-01 Nr. 654.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.