Rudolf Benze

Ministerialrat im REM

Das Deutsche Führerlexikon 1934/35, Berlin 1934, S. 49.

Lebenslauf

23. Okt. 1888 Geburt in Ildehausen
bis 1907 Besuch des Gymnasiums in Bad Gandersheim und Braunschweig
bis 1912 Studium der Geschichte und Alten Sprachen in Göttingen, Halle und München
1912/13 Einj.-Freiw. im Infanterie-Regiment 92 in Braunschweig
1913/14 Kandidat des höheren Lehramts am Gymnasium Göttingen
1914 – 1917 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
1917 Kandidat des höheren Lehramts am Gymnasium in Braunschweig
nach 1918 Studium der Erdkunde und Geologie
1919 Oberlehrer, später Studienrat am Ref.-Realgymnasium in Braunschweig
1927 – 1929 kommissarischer Leiter der Oberrealschule Schöningen in Braunschweig
1928 Promotion in Halle
1931 oder 1932 Eintritt in die NSDAP
Gauobmann für höhere Schulen im NS-Lehrerbund Südhannover-Braunschweig
bis 1932 Oberstudienrat am Wilhelm-Gymnasium Braunschweig
1932 Oberstudiendirektor am Ref.-Realgymnasium Bad Gandersheim
Okt. 1932 – Juli 1933 Stadtrat in Braunschweig
Juli 1933 Berufung ins Preußische Kultusministerium, Oberregierungsrat
Jan. 1934 Ernennung zum Ministerialrat
Ministerialrat in der Allgemeinen Abteilung (E I) und der Abteilung für höhere Schulen (E III) im Amt für Erziehung des Reichsministeriums für Wissenschaft Erziehung und Volksbildung (REM)
1938 zusätzlich Leiter des Deutschen Zentralinstituts für Erziehung und Unterricht in Berlin
1939 Eintritt in die SS
nach 1945 britische Internierungshaft
Heimatforscher in Göttingen
1962 Gründungs- und Vorstandsmitglied der Gauß-Gesellschaft in Göttingen
8. Okt. 1966 Tod in Göttingen

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 4901/24209; R 4901/24210; R 9361-II/62935; R 9361-III/516570; NS 21/875.

Das Deutsche Führerlexikon 1934/35, Berlin 1934, S. 49.

DRK-Suchdienst München, ZNK, Rudolf Benze.

 

Literatur

Jarck, Horst-Rüdiger/Scheel, Günter (Hrsg.): Braunschweigisches Biographisches Lexikon.19. und 20. Jahrhundert, Hannover 1996, S. 51.

Klee, Ernst: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Frankfurt 2007, S. 43.

Nagel, Anne C.: Hitlers Bildungsreformer. Das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung 1934–1945, Frankfurt 2012, passim.

 

Normdaten

GND: 1033994189

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.