Eduard Amphlett

Referent im RMfdbO

Lebenslauf

15. Oktober 1905 Geburt in Moskau
1918 Flucht in das Deutsche Reich
1932 Herausgeber des Reichsnachrichtenblatts der Buchverleihe
1. März 1932 Eintritt in die NSDAP
1939 – 1942 Kriegsdienst bei der Wehrmacht
1942 – 1943 nach Verwundung als Kriegsberichterstatter und Sonderführer (Z) bei der Luftwaffe
ab Februar 1943 Referent in der Abteilung „Presse und Propaganda“ des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete;
Leiter des Referates „Druckschriften“ und persönlicher Referent Siegfried Dreschers
Redaktionschef der Zeitung der Wlassow-Armee
nach Mai 1945 Anstellung im Kaufhaus des Westens, Berlin
30. September 1945 Festnahme durch den NKWD in Plau (Mecklenburg)
15. November 1945 Todesurteil durch ein Sowjetisches Militärtribunal auf Grundlage von Art. 58 des StGB der RSFSR
17. Dezember 1945 Vollstreckung des Urteils durch Erschießen in Berlin

Literatur

Weigelt, Andreas: Kurzbiographien [CD-ROM], in: Ders. u.a. (Hrsg.): Todesurteile sowjetischer Militärtribunale gegen Deutsche (1944-1947). Eine historisch-biographische Studie (= Schriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung, Bd. 56), Göttingen 2015, S. 13.

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-I/35; R 9361-V/12590; R 9361-IX KARTEI/461405.

Bericht Berijas an Stalin, Molotov, Malenkov und Mikojan über die Tätigkeit der NKVD-Operativgruppen in Deutschland im Oktober (= Dok. 38), in: Mironenko, Sergej u.a. (Hrsg.): Sowjetische Speziallager in Deutschland, 1945 bis 1950, Bd. 2: Sowjetische Dokumente zur Lagerpolitik, bearb. v. Ralf Possekel, Berlin 1998, S. 216-219.

DRK-Suchdienst München, ZNK, Eduard Amphlett.

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