Johann Daniel Achelis

Ministerialrat im REM

Lebenslauf

7. Juni 1898 Geburt in Göttingen
1915 Notabitur in Halle
1915 – 1922 Studium der Medizin in Halle, Bonn und Leipzig
1915 – 1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg als Kriegsfreiwilliger
1922 Promotion in Leipzig
1922 – 1933 Assistent am Physiologischen Institut der Universität Leipzig
1926 Habilitation an der Universität Leipzig
1930/31 a.o. Professor an der Universität Berlin und an der Universität Leipzig
März 1933 – Sept. 1934 Ministerialrat und Personalreferent in der Hochschulabteilung des preußischen Kultusministeriums bzw. ab Mai 1934 des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (REM)
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
Sept. 1934 – 1945 Ordinarius für Physiologie in Heidelberg und Direktor des Physiologischen Instituts
1942 – 1945 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Aug. – Okt. 1945 Internierungshaft, Entlassung aus dem Hochschuldienst
April 1947 Einstufung als Mitläufer durch die Spruchkammer Heidelberg, anschließend amnestiert/Weihnachtsamnestie
1949 Anstellung bei Haafs Nährflocken
ab 1950 Aufbau und Leiter der Forschungsabteilung der Firma C.F. Boehringer Mannheim
21. Sept. 1963 Tod während einer Überfahrt in die USA

Literatur

Drüll, Dagmar: Heidelberger Gelehrtenlexikon 1933-1986, Berlin/Heidelberg 2009, S. 73 f.

Grüttner, Michael: Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik (= Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, Bd. 6), Heidelberg 2004, S. 13.

 

Normdaten

GND: 116005025

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