Wolfgang Martini

Chef des Nachrichtenverbindungswesens im RLM

Lebenslauf

20. September 1891 Geboren in Lissa (Posen)
5. März 1910 Eintritt in das Heer
1914 – 1915 Führer der leichten Funkstation 19
1915 – 1917 Führer der Klein-Funker-Abteilung Verdun
1917 – 1918 Funk-Sachberarbeter beim Chef des Nachrichtenwesens im Großen Hauptquartier
1919 – 1920 Lehrer an der Kriegs-Telegraphenschule Spandau-Ruhleben
1920 – 1924 Nachrichtenlehrer an der Artillerieschule
1924 – 1928 Nachrichtenstabsoffizier beim Wehrkreiskommando I
1928 – 1933 Gerätereferent bei der Inspektion der Nachrichtentruppe im Reichswehrministerium
1934 – 1937 Leiter der Abteilung Nachrichtenverbindungswesen im RLM
1937 – 1939 Chef der Abteilung Nachrichtenverbindungswesen im RLM (dem Generalstab zugehörig)
1939 – 1944 Chef des Nachrichtenvebindungswesens und Inspekteur der Luftnachrichtentruppe
20. September 1941 Ernennung zum General der Luftnachrichtentruppe
1944 – 1945 Generalnachrichtenführer (Umbenennung des Nachrichtenverbindungswesens)
1945 – 1947 In US-amerikansicher und britischer Kriegsgefangenschaft
1952 – 1963 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Ausschusses für Funkortung (spätere Umbenennung in Deutsche Gesellschaft für Ortung und Navigation in Düsseldorf
26. Februar 1959 Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1962 Erlangen des Doktortitels (Dr. Ing. e. h.)
6. Januar 1963 Gestorben in Ebenhausen (Bayern)

Literatur

Hildebrand, Karl Friedrich: Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935­–1945. Die militärischen Werdegänge der Flieger-, Flakartillerie-, Fallschirmjäger-, Luftnachrichten- und Ingenieur-Offiziere einschließlich der Ärzte, Richter, Intendanten und Ministerialbeamten im Generalsrang, Bd. 3: Odebrecht–Zoch (= Deutschlands Generale und Admirale, Teil II: Die Generale der deutschen Luftwaffe, Bd. 3: O–Z), Osnabrück 1992.

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