Hugo Degenhard

Abteilungsleiter im RMfdbO

Illustrierter Beobachter, Jg. 17, Folge 2, 8. Januar 1942.

 

Lebenslauf

2. Februar 1894 Geburt in Gelsenkirchen
Ausbildung zum Kaufmann
1920 – 1934 Tätigkeit in der Lebensmittelbranche
1. März 1933 Eintritt in die NSDAP
1934 – 1942 NSV-Gauamtsleiter im NSDAP-Gau Westfalen-Nord
1941 – 1945 Leiter der Zentralabteilung (Z) im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (RMfdbO)
1942 Berufung als Oberbereichsleiter und Abteilungsleiter im Hauptamt der NSV
1945 – 1948 Internierung
1948 Abschluss des Spruchkammerverfahrens beim Spruchgericht Detmold-Hiddessen
bis 1959 Bezirksverkaufsleiter in der Lebensmittelbranche in Recklinghausen und Gelsenkirchen
19. Juli 1973 Tod in Gelsenkirchen

Literatur

Bookhagen, Rainer: Die evangelische Kinderpflege und die Innere Mission in der Zeit des Nationalsozialismus. Mobilmachung der Gemeinden, Bd. 1: 1933 bis 1937 (= Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte, Reihe B: Darstellungen, Bd. 29), Göttingen 1998.

Zellhuber, Andreas: „Unsere Verwaltung treibt einer Katastrophe zu…“. Das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete und die deutsche Besatzungsherrschaft in der Sowjetunion 1941-1945 (= Berlin & München. Studien zu Politik und Geschichte, Bd. 3), München 2006.

 

Quellen

Westfalen-Post vom 7. Mai 1948, in: Goch, Stefan: Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“. Katalog zur Dauerausstellung (= Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte, Materialien, Bd. 5), Essen 2000.

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