Hugo Degenhard

Abteilungsleiter im RMfdbO

Max Benzler: Chronik der sauerländischen Familie Leiße in Hirschberg, Eversberg, Brilon und Ramsbeck, Köln 1984 (Original in Besitz der Familie U. Degenhard).

 

Lebenslauf

2. Februar 1894 Geburt in Gelsenkirchen
Ausbildung zum Kaufmann
1920 – 1934 Tätigkeit in der Lebensmittelbranche
1. März 1933 Eintritt in die NSDAP
1934 – 1942 NSV-Gauamtsleiter im NSDAP-Gau Westfalen-Nord
1941 – 1945 Leiter der Zentralabteilung (Z) im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (RMfdbO)
1942 Berufung als Oberbereichsleiter und Abteilungsleiter im Hauptamt der NSV
1945 – 1948 Internierung
1948 Abschluss des Spruchkammerverfahrens beim Spruchgericht Detmold-Hiddessen
bis 1959 Bezirksverkaufsleiter in der Lebensmittelbranche in Recklinghausen und Gelsenkirchen
19. Juli 1973 Tod in Gelsenkirchen

Literatur

Bookhagen, Rainer: Die evangelische Kinderpflege und die Innere Mission in der Zeit des Nationalsozialismus. Mobilmachung der Gemeinden, Bd. 1: 1933 bis 1937 (= Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte, Reihe B: Darstellungen, Bd. 29), Göttingen 1998.

Zellhuber, Andreas: „Unsere Verwaltung treibt einer Katastrophe zu…“. Das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete und die deutsche Besatzungsherrschaft in der Sowjetunion 1941-1945 (= Berlin & München. Studien zu Politik und Geschichte, Bd. 3), München 2006.

 

Quellen

Westfalen-Post vom 7. Mai 1948, in: Goch, Stefan: Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“. Katalog zur Dauerausstellung (= Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte, Materialien, Bd. 5), Essen 2000.

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