Otto Wacker

Leiter des Amts Wissenschaft im REM

Der Führer, 1. November 1932.

Lebenslauf

6. August 1899 geboren in Offenburg
1917 – 1918 Militärdienst
1919 – 1921 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Karlsruhe
1921 – 1926 Studium der Kunstgeschichte, germanistischen Philologie, Literaturgeschichte in Freiburg
1924 Eintritt in die NSDAP und Gründung der Ortsgruppe Offenburg
1927 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Freiburg
1928 – 1933 Hauptschriftleiter des badischen NSDAP-Organs „Der Führer“ in Karlsruhe
1931 Leiter der  Pressestelle der NSDAP des Gaus Baden
März 1933 kommissarische Leitung des Badischen Ministeriums des Kultus und Unterrichts
April 1933 zusätzlich kommissarische Leitung des Badischen Ministeriums der Justiz
Mai 1933 – 1940 Badischer Minister des Kultus und Unterrichts sowie stellvertretender Ministerpräsident
Mai 1933 – Dez. 1934 Badischer Minister der Justiz
1933 Mitglied des Reichstags und des Reichsrats
1933 Eintritt in die SS
1937 SS-Oberführer
1937 – 1939 Leiter des Amts Wissenschaft im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (REM) unter Beibehaltung seiner Funktion als Badischer Minister des Kultus und Unterrichts
1937 – 1940 Vizepräsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
14. Februar 1940 gestorben in Karlsruhe

Literatur:

Merz, Hans-Georg: Wacker, Otto, in: Badische Biografien, NF 4, S. 300-305 (online abrufbar auf leo-bw.de: www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/101778848/biografie).

Schrecke, Katja: Zwischen Heimaterde und Reichsdienst. Otto Wacker, Badischer Minister des Kultus, Unterrichts und der Justiz, in: Kißener, Michael/Scholtyseck, Joachim (Hrsg.), Die Führer der Provinz. NS-Biographien aus Baden und Württemberg, Konstanz 1997, S. 705-732.

 

Normdaten

GND: 101778848

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.