Johannes Barth

Ministerialdirigent im RMfdbO

Illustrierter Beobachter, Jg. 17, Folge 2, 8. Januar 1942.

Lebenslauf

17. Juli 1890 Geburt in Dresden
1897 – 1901 VII. Bürgerschule, Dresden
1901 – 1911 Kgl. Gymnasium, Dresden-Neustadt (Abitur)
1911 – 1912 Studium der Volkswirtschaft in Leipzig und München
1912 – 1914;
1916
Studium an der Forstakademie in Tharandt;
Diplom-Forstexamen
1914 – 1919 Militärdienst und Teilnahme am Ersten Weltkrieg
28. August 1920 Prüfung für den höheren Staatsforstdienst im Freistaat Sachsen
1920 – 1927 Forstassessor beim Sächsischen Forsteinrichtungsamt
1922 Ernennung zum Oberförster
1927 Ernennung zum Forstmeister
Nov. 1927 – Mai 1935 Vorstand des Forstamtes Adorf/Sachsen bzw. der vereinigten Forstämter Adorf-Brambach
1. November 1932 Eintritt in die NSDAP
1933 – 1935 Fachberater für Forstwirtschaft innerhalb der Kreisbauernschaft Obervogtland/Oelsnitz
Juni 1935 – Jan. 1939 Dezernent “Holzwirtschaft, Kassen- und Geschäftsführung, Haushalt, Fahrzeughaltung” in der Sächsischen Landesforstdirektion
August 1935 Ernennung zum Oberforstmeister
Jan. 1939 – 1945 Referent “Holzeinfuhr” im Reichsforstamt
Juni 1939 Ernennung zum Landforstmeister
ab April 1941 kommissarischer Leiter der Hauptabteilung II der Reichsstelle für Holz
Mai 1941 Ernennung zum Oberlandforstmeister
1941 – 1944 Leiter der Chefgruppe “Holz- und Forstwirtschaft” und Abteilungsleiter “Forstwirtschaft” im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete bzw. im Wirtschaftstab Ost
September 1942 Ernennung zum Ministerialdirigent
1944 – 1945 Tätigkeit im Feldwirtschaftsamt beim OKW
Juni 1945 – März 1946 Internierung durch die amerikanische Militärregierung u.a. in Garmisch-Partenkirchen
ab 1947 Forstbeamter im Forsthaus Gradberg, Forstamt Neuenheerse
1947 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch den Entnazifizierungsausschuss Warburg
8. April 1962 Tod in Bad Driburg

 

Literatur

Lilla, Joachim: Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch, Düsseldorf 2004, S. 462f.

Schulz, Andreas/Zinke, Dieter: Die Militärverwaltungsbeamten der deutschen Wehrmacht im Generalsrang, Bayreuth 2015, S. 394-400.

Zellhuber, Andreas: “Unsere Verwaltung treibt einer Katastrophe zu…”. Das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete und die deutsche Besatzungsherrschaft in der Sowjetunion 1941-1945 (= Berlin & München. Studien zu Politik und Geschichte, Bd. 3), München 2006.

 

Quellen

BArch Berlin, R 3701/642; R 9361-I/130; R 9361-VIII KARTEI/820833.

LA NRW Abt. Rheinland, NW 1070-KATG. IV Nr. 7.

 

Auskünfte

Bürgerservice Bad Driburg, 29. April 2019.

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.